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SHV-Sieben erleidet Rückschlag in Berlin

SHV-Sieben erleidet Rückschlag in Berlin

Stralsunder Drittliga-Handballer unterliegen gegen Füchse-Reserve 27:34 / Probleme in der Abwehr

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Wir haben es nicht geschafft, an unsere Leistungsgrenze zu kommen.“SHV-Trainer Danny Anclais (35)

Berlin/Stralsund Die Siegesserie des Stralsunder HV im Jahr 2016 ist gerissen. Nach drei Heimerfolgen gegen Burgdorf II, Großburgwedel und Flensborg mussten sich die Drittliga-Handballer vom Sund am Samstagabend bei Abstiegsmitkonkurrent Füchse Berlin II mit 27:34 (12:14) geschlagen geben. Damit verpassten die Gäste den erhofften Sprung runter vom Abstiegsrang und fielen als 15. mit 15:27 Punkten auf den vorletzten Tabellenplatz zurück.

„Wir sind auf dem Boden der Tatsachen gelandet“, ärgerte sich SHV-Trainer Danny Anclais und analysierte: „Anders als in den vergangenen Partien ist es uns diesmal nicht gelungen, eine gute Abwehr zu stellen. Die Berliner haben viel Tempo und uns damit große Probleme gemacht.“

Dennoch hielten die Gäste die Begegnung in der Lilli-Henoch- Sporthalle in der ersten Halbzeit offen. Sie legten durch Treffer von Charalampos Mallios und Martin Hoffmann ein 2:0 (3.) vor und führten in der 16. Spielminute noch 7:6. Dann drehten die Berliner das Ergebnis, gingen durch Sahar Shahak (18.) erstmals in Front (8:7) und übernahmen das Zepter.

Stralsund lief fortan hinterher. „Bei uns fehlten ein paar Prozent, die Beinarbeit war zu wenig“, monierte Anclais. Seinem Team gelangen wenige Ballgewinne und deshalb wenige einfache Tore über die erste Angriffswelle. „In der ersten Hälfte war‘s gerade mal eins. Das ist zu wenig, so kann man nicht gewinnen“, verdeutlichte der 35- jährige SHV-Coach.

Positiv: Stralsund wehrte sich gegen die drohende Niederlage, schaffte noch mehrfach den Ausgleich, zuletzt zum 11:11 durch Martin Brand (25.). Allerdings verpasste es der Ex-Bundesligist, der von einigen Fans in die Hauptstadt begleitet wurde, mit einem Remis in die Kabine zu gehen, kassierte stattdessen drei Sekunden vor der Pause das 12:14 (30.).

Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Füchse das Geschehen. Sie erhöhten auf 16:12 und ließen Stralsund danach nicht mehr rankommen. In der Schlussphase mussten die Gäste die Berliner Bundesliga-Reserve davonziehen lassen, verloren klar.

„Wir haben es nicht geschafft, an unsere Leistungsgrenze zu kommen. Das müssen wir gegen Hannover wieder hinkriegen und den Abstiegskonkurrenten schlagen“, fordert Anclais mit Blick auf das Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen den HSV Hannover (13., 16:28 Punkte). „Wir müssen nach vorne schauen und zu Hause den Bock wieder umstoßen“, ergänzt Linksaußen Benjamin Hinz.

Stralsunder HV: Ligarzewski, Groth — Mallios 4, Kokoszka 4/1, Olejniczak 7, Brandt 5, Dau, Hoffmann 3, Hinz 3, Vanek, Kladek-Markau 1/1, Werner.

Siebenmeter: Füchse II 9/9, SHV 2/2. Strafminuten: Füchse II 4, SHV 6.

 



Tommy Bastian

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