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SHV-Sieben im Derby chancenlos

Ahlbeck SHV-Sieben im Derby chancenlos

Stralsunder Handballer ziehen beim HSV Insel Usedom mit 21:27 den Kürzeren.

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Benjamin Hinz und Martin Brandt versuchen Usedoms Christopher Neidel zu stoppen.

Quelle: Fotos: Andreas Dumke (2)

Ahlbeck. Diese Partie war beste Werbung für den Handballsport. Der Derbyklassiker zwischen dem Stralsunder HV und den Handballern vom HSV Insel Usedom in der Oberliga Ostsee-Spree hatte viel zu bieten. Darin waren sich nach Abpfiff wohl alle einig, egal ob Fans der Heimmannschaft oder der Gäste. Trotz einer frühen Führung musste sich der SHV den Insulanern mit 21:27 (8:15) geschlagen geben.

OZ-Bild

Stralsunder Handballer ziehen beim HSV Insel Usedom mit 21:27 den Kürzeren.

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Rund 800 Zuschauer brachten die Ahlbecker Pommernhalle am Sonnabend zum Beben, unter ihnen Hansa-Legende Juri Schlünz, der die Partie gespannt und begeistert verfolgte. Die mitgereisten Stralsunder Fans sorgten dabei für ohrenbetäubende Unterstützung in der Halle.

Die Stralsunder kamen gut in die Partie und zogen schnell auf 4:1 davon. Benjamin Hinz, Martin Brandt, Martin Hoffmann und Kai Baresel sorgten für die frühe Führung. Doch plötzlich war aller Elan wie weggeblasen. Jetzt waren die Hausherren am Drücker, und der SHV fand keine Mittel mehr, dem Angriffsdruck der Usedomer standzuhalten. Schnell glichen die Hausherren aus und gingen anschließend durch ein Tor von Michal Statkiewicz in Führung.

SHV-Trainer Markus Dau reagierte mit einer Auszeit. Aber das brachte die Einheimischen nicht aus dem Rhythmus. Nach Zeitstrafen gegen Wicht und Glende erzielte Rückraumspieler Patryk Biernacki, der vor allem in der ersten Hälfte aus allen Lagen traf, sogar in doppelter Unterzahl ein weiteres Tor.

„Nach unserem sehr guten Start haben wir total den Faden verloren. Uns hat irgendwie die Einstellung fürs Derby gefehlt. Es ist egal, welchem Usedomer Spieler ich ins Gesicht geguckt habe – man hat sofort erkannt, dass sie den Sieg heute deutlich mehr wollten als wir“, resümierte Markus Dau.

Zwischen der zehnten und der 30. Minute waren die Einheimischen weitaus präsenter als die Gäste. So erspielten sie sich schon bis zur Pause einen großen Vorsprung. „Man muss anerkennen, dass der HSV verdient gewonnen hat. Die Stimmung in der Halle war heute sensationell. Sowohl von Usedomer Seite als auch von unseren zahlreich mitgereisten Fans“, meinte SHV-Trainer Dau.

Mit einem 8:15-Rückstand wurden die Seiten gewechselt. Doch auch in der zweiten Halbzeit blieb Usedom präsenter. „Die Mannschaft hat konzentriert weitergearbeitet und den Vorsprung super verwaltet.

Wir wollten das Derby unbedingt für uns entscheiden“, erklärte Geschäftsführer Nico Heidenreich nach dem Derby.

Stralsund fand jetzt zwar wieder besser ins Spiel, aufholen konnten die Sundstädter den Rückstand aber nicht mehr. „Wir haben die Partie ganz klar in der ersten Hälfte verloren. Mit der zweiten Halbzeit bin ich eigentlich ganz zufrieden, die haben wir ja auch mit einem Tor gewonnen“, sagte Dau.

Im Hinblick auf die nächste Saison sagte der SHV Coach: „Die Ostsee-Spree-Oberliga ist eine attraktive Liga, das hat man heute gesehen.“ Mit Aufsteiger Loitz kommt ein weiterer Derby-Gegner zurück.

Für den SHV steht in zwei Wochen das nächste Derby an: Dann kommt der Bad Doberaner SV nach Stralsund.

SHV: Ligarszewski, Escher – Baresel 3, Brandt 4, Olejniczak, Hünerbein 5, Hoffmann 3, Sadewasser, KladekMarkau, Hinz 4/1, Vanek 1, Swiatek, Badendieck 1.

HSV: Krynski, Fornal – Nowomiejski 5, Glende 4, Loof, Teetzen 1, Witt, Leow 2, Wicht 3/2, Biernacki 8, Statkiewicz 3, Dübener 1, Neidel.

Strafminuten: SHV 10, HSV 14.

Siebenmeter: SHV: 3/1, HSV 3/2.

Andreas Dumke

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