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SHV erkämpft sich 28:26-Sieg im letzten Heimspiel

Stralsund SHV erkämpft sich 28:26-Sieg im letzten Heimspiel

Fast 800 Fans beim Derby gegen Doberaner SV / SHV-Abgänge verabschiedet

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Marc Hünerbein (M.) ist von den Doberanern Matthias Jahn (l.) und Tim Lehwald im letzten Heimspiel der Saison nicht zu stoppen. FOTOS (2): TIMO EWERT

Stralsund. Die Erleichterung ist Markus Dau anzusehen. Die Stralsunder Handballer haben ihr letztes Heimspiel der Saison mit 28:26 (12:11) gewonnen. Doch die Gäste vom Bad Doberaner SV haben es dem Oberligisten denkbar schwer gemacht. In der ersten Hälfte lief die SHV-Sieben oft einem knappen Rückstand hinterher. Immer wenn die Stralsunder den Ausgleich erzielt hatten, gelang den Gästen wieder ein Tor zur Führung. Erst ab dem 8:7 konnten die Hausherren seinen hauchdünnen Vorsprung bis zur Pause behaupten. Mit 12:11 ging die erste Hälfte zu Ende. „Wir haben zwar in der Deckung gut gearbeitet, aber deutlich zu schlecht nach vorn gespielt“, fasste Trainer Dau die erste Halbzeit zusammen. Auch in der zweiten Hälfte musste der SHV kämpfen.

Denn schon nach wenigen Minuten führte erneut der Doberaner SV. Immer wieder glichen die Stralsunder vor allem durch Benjamin Hinz, Marc Hünerbein und Kapitän Martin Brandt aus. In der 48. Minute brachte Hinz sein Team durch einen Siebenmeter wieder nach vorn zum 21:20. Danach ließen sich die Gastgeber ihre Führung nicht mehr nehmen. Trotzdem kam der DSV nach dem 28:24 noch zwei Tore heran.

„Ich ärgere mich schon über die verpasste Chance, hier einen oder zwei Punkte mitzunehmen“, sagt Doberans Coach Lars Rabenhorst nach dem Spiel. Am Ende hätte der SHV Team ein, zwei richtige Entscheidungen mehr getroffen, befand Dau. „Dadurch konnten wir gewinnen.“

Nicht nur für die knapp 800 Zuschauer war der Sieg ein schöner Abschluss. Nach dem Duell gab Markus Dau noch einmal die fünf Abgänge beim SHV bekannt. Er bedankte sich bei Torwart Tim Escher, Adam Swiatek, Maic Sadewasser, Marc Hünerbein und Lucas-Peter Kladek-Markau für die Saison. Auf sie werden Dau und die Zuschauer künftig verzichten müssen. „Es ist schade, dass sie gehen. Aber persönliche Gründe muss man akzeptieren“, sagt Benjamin Hinz, der seinen Vertrag verlängert hat. „Ich hoffe nur, dass der Kontakt bestehen bleibt“, sagte er.

Das sieht Marc Hünerbein genauso. „Ich habe hier viele Freunde gefunden und mich vor allem persönlich und sportlich weiterentwickelt“, zieht der Handballer ein Resümé. Trotzdem geht er. „ich habe mein Studium schleifen lassen“, sagt er. Doch eine gute berufliche Perspektive sei wichtig, denn er verdiene seinen Unterhalt ja nicht mit dem Handball. Für ihn könnte es nach Wismar gehen. „Meine Familie ist dort, klar steht das im Raum. Aber fest ist noch nichts.“

Teamkollege Lucas-Peter Kladek-Markau hat ebenfalls noch kein konkretes Ziel. „Es ist alles offen“, sagt er. „Für mich lief die Saison nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte“, begründete er seine Entscheidung. Trotzdem habe er beim SHV an Erfahrung gewonnen. „Ich weiß jetzt, wie hart es in der dritten und vierten Liga zugeht.“ Bevor er aber das Team verlässt, steht für Kladek-Markau und die anderen noch das letzte Auswärtsspiel in Brandenburg auf dem Programm.

SHV: Ligarzewski, Escher – Hünerbein 6, Baresel, Brandt 5, Hinz 10/6, Olejniczak 1, Sadewasser 1, Kladek-Markau 1, Vanek 2, Swiatek 2, Badendieck, Zober.

Strafminuten: SHV 8, DSV 10.

Siebenmeter: SHV 7/6, DSV 2/1.

Manuela Wilk

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