Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Schwimmer als Goldhamster

Stralsund Schwimmer als Goldhamster

Nach den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro trafen sich die Handicapschwimmer zu den nationalen Titelkämpfen im hervorragend geeigneten Sportbad am Stadtpark in Remscheid.

Stralsund. Nach den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro trafen sich die Handicapschwimmer zu den nationalen Titelkämpfen im hervorragend geeigneten Sportbad am Stadtpark in Remscheid. Insgesamt nahmen 140 Aktive aus 52 Vereinen daran teil. Die weiteste Anreise hatten die Sportler aus Stralsund, die nach Berlin auch die zweitbeste Vereinsmannschaft stellten. Das Team, betreut von der Trainerin Kristina Schotte, bestand aus nur fünf Sportlern und sammelte insgesamt 17 Gold-, elf Silber- und sieben Bronzemedaillen. Zusammen schwammen sie neun persönliche Bestzeiten.

 

OZ-Bild

Die erfolgreichen Stralsunder Handicap-Schwimmer. FOTO: KÜHMSTEDT

Quelle:

Laura Panke setzte sich bei ihrem ersten Handicapwettkampf im Jugendbereich hervorragend in Szene und gewann überraschend allein sieben Medaillen. Dabei waren zwei goldene Meistertitel. Persönliche Bestzeiten erzielte über 50, 100 und 200 Meter Brust ebenfalls Eike Schlesiger. „Die 41,89 über 50 Meter Brust waren echt super“, meinte er nach dem Rennen glücklich und zufrieden. Ohne die Stralsunder wären die Staffeln der Auswahl von MV nicht so schlagkräftig gewesen.

Auch die Handicapschwimmerin Maike Mau träumt von den Paralympischen Spielen. Einen ersten Meilenstein in diese Richtung erreichte sie mit dem Gewinn einer Bronzemedaille über 200 Meter Rücken und durch ihre Nominierung in den D-Kaderbereich, den die Bundestrainerin Ute Schinkitz bei dieser Veranstaltung berief. Der neue Olympiazyklus hat begonnen und die Karten für die nächsten Paralympics in Tokio 2020 werden neu gemischt. Vielleicht wird dann auch die Stralsunderin Maike Mau unser Land dort vertreten können.

Nicht mehr ganz so jung, aber immer noch frisch, erschwammen sich die beiden Masters Ute Kühmstedt und Wolfgang Unger wieder jeder sechs Goldmedaillen und vervollständigten die Staffelauswahl Mecklenburg-Vorpommern, wo sie an der Erringung von drei Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaillen maßgeblich beteiligt waren.

Es gab auch wieder internationale Rekorde. Daniel Simon (Darmstadt) schwamm über 50m Brust (31,43 Sek.) und 50m Schmetterling (26,74 Sek.) zu gleich zwei Weltrekorden. Verena Schott stellte dagegen über 100m Schmetterling in 1:35,24 Min. einen neuen Europarekord auf. Ute Kühmstedt

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Grimmen

„Wir brauchen uns vor niemanden verstecken, das haben wir nicht zuletzt bei der Niederlage in Stralsund gesehen. Das Ergebnis war mit 32:25 zwar deutlich, allerdings spiegelt dies nicht den Spielverlauf wieder. André Paetow Trainer der HSV-Frauen

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Stralsund
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.