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„Sputniks“ vom Sund bei WM am Start

Stralsund/Miami „Sputniks“ vom Sund bei WM am Start

Die Stralsunder Segelcrew um Steuermann Conrad Brinkmann möchte sich in Florida gegen Konkurrenz aus der ganzen Welt behaupten.

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Das Quintett der „Sputnik“ bei einer früheren Regatta. FOTO: SVEN JÜRGENSEN

Stralsund/Miami. Gespannt und voller Vorfreude waren die fünf Stralsunder Frank Niemann (30), Eric Werner (28), Conrad Brinkmann (27), Rudi Reiss (25) und Dirk Hoffmann (34), bevor es für sie auf große Reise ging. Das Quintett nimmt derzeit an den Weltmeisterschaften der Melges 24-Segler in Miami teil. Die Melges 24 ist eine Segelyacht, die hauptsächlich bei Regatten unterwegs ist und sehr sportlich gesegelt wird. Sie ist benannt nach ihrem Entwickler Buddy Melges. „Wir freuen uns riesig, dass wir mit unserem Boot in dem Land unterwegs sind, aus dem es ursprünglich kommt“, sagte Steuermann Conrad Brinkmann.

OZ-Bild

Die Stralsunder Segelcrew um Steuermann Conrad Brinkmann möchte sich in Florida gegen Konkurrenz aus der ganzen Welt behaupten.

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Bis Sonnabend werden sich die Hansestädter in Amerika mit der Konkurrenz, etwa 100 weitere Crews, messen. Den ersten Tag haben die jungen Männer, die als Segler in der Region und Europa erfolgreich unterwegs sind, schon hinter sich. Bei Windstärke vier aus östlicher Richtung „ging es in drei körperlich anstrengende Rennen. Besonders die steile Welle verlangt einem hier einiges ab“, kann man das Geschehen in Florida auf der Facebookseite der „Sputnik“ mitverfolgen.

Mit dieser körperlichen Herausforderung hatten die „Sputniks“ allerdings im Vorfeld auch gerechnet. „Das ist ein Freiwasserrevier und wir werden mit für uns nicht alltäglichen Wellen zu kämpfen haben“, erklärte Eric Werner im Vorfeld. „Aber wir sind gespannt auf die Flotte, die wir nicht kennen und auf das Event.“ Zwar sei die ganze Veranstaltung an sich schon eine einmalige Sache, aber ehrgeizig seien sie trotzdem. „Es wäre toll, wenn wir in der Goldflotte landen“, hofft Conrad Brinkmann. Das heißt, dass alle Teilnehmer in einem Vorausscheid segeln. Die nach den Platzierungen vorderen 50 Prozent sind die Gold-, die hinteren 50 Prozent die Silberflotte.

Besonders auf die Weltmeisterschaften vorbereiten konnten sich die „Sputniks“ nicht. Auch weil es immer schwieriger wird, gemeinsame Zeit für Wettkämpfe zu finden, wenn Studium, Beruf und Familie dazukommen. „Deshalb haben wir uns sehr auf die WM gefreut, weil wir das zusammen machen können, wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können und ein eingespieltes Team sind“, so Conrad Brinkmann. „Es motiviert unglaublich, mit diesen Leuten zusammen zu segeln“, fügte er hinzu.

Und auch wenn diese Weltmeisterschaft ein Höhepunkt in der gemeinsamen Regattageschichte ist, soll im nächsten Jahr wieder als „Sputnik“-Team angegriffen werden. „Wir haben uns dazu zu viel erarbeitet, und haben so viel Unterstützung bekommen, als dass wir das alles einfach sausen lassen“, sagte Eric. „In so einer glücklichen Situation wie wir jetzt sind, gibt man nicht auf.“

Ein Ritual, dass sie schon seit Jahren pflegen, gibt es auch in Miami wieder. „Vor dem Start wird eine Runde Kaugummi geschmissen“, verrät Eric Werner. Dass das Glück bringt, dafür drücken wir die Daumen.

Infos: www.facebook.com/sputnik.segelkombinat

Miriam Weber

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