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„Sputniks“ zieht es zur nächsten Segel-WM

Stralsund „Sputniks“ zieht es zur nächsten Segel-WM

Stralsunder Segler wollen nach Regatta in Miami in Helsinki wieder angreifen

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Die Stralsunder Crew der „Sputnik“ bei der Segel-WM vor der Kulisse Miamis.

Quelle: Foto: Pierrick Contin/privat

Stralsund. Etwa 7800 Kilometer liegen zwischen dem eigentlichen Segelrevier der „Sputnik“-Crew aus Stralsund und dem Austragungsort der Melges 24-Weltmeisterschaften in Florida in Miami. Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Ganz einfach, die Hansestädter waren in Amerika mit am Start.

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Stralsunder Segler wollen nach Regatta in Miami in Helsinki wieder angreifen

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Also, von wegen Winterzeit ist segelfreie Zeit. „Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für die Saison 2017 und zehren noch von unseren Erfahrungen bei der Weltmeisterschaft in Florida“, sagt Eric Werner. Gemeinsam mit Rudi Reiss (25), Dirk Hoffmann (34), Frank Niemann (30) und Conrad Brinkmann (27) bildet der 28-Jährige die Crew der „Sputnik“. Mit dem Boot des Typs Melges 24, einem sehr sportlichen 7,50 Meter langen Boot, sind die jungen Männer in der internationalen Regattaszene erfolgreich unterwegs. Auch für dieses Jahr haben sie sich einiges vorgenommen. „Wir starten bereits am ersten Aprilwochenende mit einem Trainingslager in die Saison“, erklärt Rudi Reiss. Dafür haben sie sich andere Melges 24-Segler an den Sund eingeladen. „Und es wird ein Trainer dabei sein“, fügt Eric an. Denn „wir brauchen unbedingt den Blick von jemandem von außen“, sagt der angehende Lehrer. „Jemand, der uns sagt, wo wir noch Potenzial haben.“

An diesem Punkt sind sie sehr selbstkritisch. „Die WM war das Krasseste, was wir als Crew je mit unserem Boot gemacht haben“, ist Eric noch ganz euphorisch, „aber sportlich lief nicht alles rund.“

Das Gewässer vor Miami war absolut unbekanntes und anspruchsvolles Terrain für die Stralsunder. Eigentlich herrschten perfekte Bedingungen, denn es gab immer Wind und immer Sonne. „Aber gerade die Wellen waren die Herausforderung“, sagt Rudi Reiss. „Es war ein körperlich sehr anstrengender Wettkampf, wir waren abends immer platt“, schaut er zurück. Am Ende reichte es für die „Sputniks“ für den 36. Platz von 74 Teilnehmern.

Umso ehrgeiziger sind sie, was die diesjährige Saison betrifft. „Wir wollen mindestens zehn internationale Regatten mitmachen. Und der Höhepunkt wird dann Ende Juli die Weltmeisterschaft in Helsinki sein“, sagt Eric. Doch bis dahin haben sie sich noch einiges vorgenommen. Ostern geht es nach Dänemark, im Mai nach Kiel, Pfingsten dann an den Gardasee nach Italien und im Sommer zu einer Regatta nach Schweden. Hintergrund der vielen Veranstaltungen: „Wir wollen uns von Regatta zu Regatta steigern, um dann für Helsinki fit zu sein“, sagt Eric Werner. „Denn so toll Miami auch war und wir für jede Unterstützung aller Beteiligten dankbar sind, die Organisation und das ganze Logistische haben unglaublich viel Energie gekostet, sodass für das eigentliche Training zu wenig Zeit blieb“, stellt er rückblickend fest. „Das soll diesmal anders sein und deshalb haben die jungen Männer auch ihren Crewpool aufgefüllt. Für die Saison stehen zusätzlich Mathias Schurig (36) und Till Zarncke (24) zur Verfügung. „Damit erhöhen wir die Chancen, an jedem geplanten Wettkampf teilzunehmen“, sagt Rudi Reiss hoffnungsvoll.

Miriam Weber

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