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Stehende Ovationen für Vereins-Chef Peter Gruel

Richtenberg Stehende Ovationen für Vereins-Chef Peter Gruel

Zum 50. Geburtstag der SG Empor Richtenberg wurde der Vorsitzende mit der Ehrennadel des Landesfußballverbandes in Gold ausgezeichnet

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Empor-Vorsitzender Peter Gruel (l.) wurde mit der Ehrennadel des Landesfußballverbandes in Gold ausgezeichnet. Die Blumen übergab Kreis-Fußballverbandschef Reiner Grambow aber Brigitte Gruel, die ihrem Mann den Rücken freihält, obwohl sie selbst im Carnevalsverein aktiv ist.

Quelle: Fotos: Ines Sommer

Richtenberg. Da konnte Peter Gruel die Tränen nicht mehr zurückhalten, zu sehr ist der Vorsitzende der SG Empor Richtenberg gerührt von dieser netten Geste:

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Zum 50. Geburtstag der SG Empor Richtenberg wurde der Vorsitzende mit der Ehrennadel des Landesfußballverbandes in Gold ausgezeichnet

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Noch ehe Reiner Grambow vom Kreisfußballverband die Ehrennadel in Gold, die höchste Auszeichnung des Landesfußballverbandes, aus dem Kästchen holen kann und die Urkunde überreicht hat, stehen die über 100 Gäste im Richtenberger Kulturhaus auf und applaudieren. Schöner kann man die Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz von Peter Gruel nicht ausdrücken. „Da hat es wirklich den Richtigen getroffen“, freut sich auch RCC-Präsident Axel Hasbeck.

Zuvor hatte der Richtenberger Vereinschef die Gäste des Festempfangs anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der SG Empor mit auf eine Reise durch bewegte fünf Jahrzehnte genommen. Da ging man zunächst mit Traktor Franzburg zusammen, trug gemeinsam die DDR-Leichtathletik-Meisterschaft der Kindergärtnerinnen aus. Auch die Volkssportwoche gehörte zum festen Programm. Und 1973 sorgte Gerd Köhler für Furore, der im Bezirk Gold im 60-Meter-Sprint und im Kugelstoßen holte und dafür zur Sportschule delegiert wurde.

„Legendär war die Aufstiegsfeier 1996/97. Da hat Fred Gruchow die erste Männermannschaft in die Bezirksliga geführt. Und auch heute sind unsere Fußballer ein Aushängeschild, spielen in der Landesliga“, so Peter Gruel. Ein Tiefpunkt sei die Schließung der Richtenberger Schule gewesen, man dachte, man verliere den Nachwuchs. „Doch wie zum Trotz haben wir eine tolle Jugendabteilung mit sechs Teams“, sagte Gruel stolz, während eine Bilderschau auf der Leinwand lief.

Viele Ehrenamtliche wurden an diesem Abend ausgezeichnet, viele Gäste überbrachten Glückwünsche, so auch Bürgermeister Karldiether Wegner, der selbst in Richtenberg kickte. Der 72-Jährige hatte noch gute Nachrichten im Gepäck: „Wir haben dieses Jahr ein Plus von 80 000 Euro, deshalb hat die Stadtvertretung beschlossen, 10000 Euro für die weitere Sanierung im Sportlerheim einzusetzen.“ Ein toller Abschluss des offiziellen Teils, bevor es ans Feiern ging.

Ines Sommer

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