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Sport Stralsund Stralsunder FC hält an Fusionsplänen fest
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00:00 05.12.2017
Stralsund

Der Vorstand des Stralsunder FC hält weiterhin an den Fusionsplänen des Fußballvereins fest – trotz der ersten gescheiterten Abstimmung. Zusammen mit dem FC Pommern Stralsund will der SFC eine neue Fußballabteilung gründen – und das bei der TSV 1860 Stralsund. Dafür müssen allerdings drei Viertel der Mitglieder einer Vereinsauflösung zustimmen. Der FC Pommern hat diesen Akt schon erfolgreich hinter sich gebracht. Beim Stralsunder FC hat das im ersten Anlauf nicht geklappt. „In der Abstimmung hat zwar eine Mehrheit von 68 Prozent dafür votiert, aber das reicht ja nicht aus“, sagt Heiko Gernetzski, erster stellvertretender Vorsitzender beim Stralsunder FC. Das Ergebnis sei für den Vorstand ein Schock gewesen. Nun soll die Abstimmung am 20.

Dezember wiederholt werden. „Wir haben einen Widerspruch nach der Versammlung erhalten und auch Formfehler festgestellt“, begründet er die Entscheidung, erneut eine Mitgliederversammlung einzuberufen.

Der Stralsunder FC zählt derzeit etwa 270 Mitglieder, von denen alle ab 14 Jahren bei der Versammlung ihre Stimme abgeben können. „Im Oktober sind 54 stimmberechtigte Mitglieder dabei gewesen“, sagt Gernetzski. Er ist zuversichtlich, dass im zweiten Durchgang die nötige Mehrheit zusammenkommt. „Schon nach der ersten Versammlung konnten wir einige Missverständnisse aufklären“, so Gernetzski. So sollen die bestehenden Mannschaften nach dem Zusammenschluss bei der TSV 1860 Stralsund weiter existieren. Auch an den Spielklassen werde sich nichts ändern.

„Der Vorteil ist, dass es bei der TSV keine eigene Fußballabteilung gibt, der Verein aber noch Mitglied des Fußballverbandes ist“, sagt Uwe Colberg, Präsident des FC Pommern Stralsund. Dadurch könnten die Teams nach wie vor in ihren angestammten Spielklassen starten. „Durch den Zusammenschluss kann es aber sein, dass es beispielsweise mehrere A-Junioren-Teams gibt oder der Kader einer Mannschaft verstärkt wird“, erklärt er. Bis Ende Mai müssten die entsprechenden Mannschaften für den Ligabetrieb angemeldet werden. Es sei nicht das Ziel, die Fußballer aus ihren Mannschaften herauszureißen, betont Colberg. Auch er hoffe, dass der SFC beim zweiten Mal die nötigen Stimmen zusammenbekomme.

Denn die Vereine verfolgten ein gemeinsames Ziel: Den Fußball in der Hansestadt Stralsund längerfristig zu entwickeln. „Es ist eine weitreichende Weichenstellung. Wir wollen einen leistungsstärkeren Fußball“, sagt Colberg. Dafür soll unter anderem die Nachwuchsarbeit besser koordiniert werden. „Der Fußball soll besser werden – und das geht nur über den Nachwuchs“, sagt auch Heiko Gernetzski. Ob die Mitglieder des SFC ebenso viele Vorteile in der Fusion sehen wie der Vereinsvorstand, wird sich am 20. Dezember zeigen.

Manuela Wilk

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