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Sport Stralsund Stralsunder Handballer sind heiß auf Meister Cottbus
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00:01 03.11.2017

Trainer Markus Dau kann es kaum erwarten: Morgen ist der amtierende Meister der Oberliga Ostsee-Spree am Sund zu Gast. Die Handballer des Stralsunder HV empfangen ab 19.30 Uhr das Team des Lausitzer HC Cottbus in der Vogelsanghalle. „Und wir sind natürlich heiß darauf zu punkten“, sagt Dau. Gerade vor dem Hintergrund, dass der SHV in der vergangenen Saison beide Spiele gegen den LHC Cottbus verloren hat (17:24; 24:27), ist das Team hochmotiviert.

Auch die kurze Spielpause – der SHV bestritt seine letzte Oberliga-Partie am 21. Oktober in Bad Doberan – hat das Team zur gründlichen Vorbereitung genutzt. „Die Jungs haben zwar ein paar Tage freibekommen, um sich zu regenerieren, aber dafür haben wir auch am Feiertag trainiert“, sagt Dau. Er rechnet damit, dass der LHC Cottbus eine schlagkräftige Truppe aufs Feld bringen wird. „Die Mannschaft ist besser, als es der jetzige Tabellenstand vermuten lässt“ – davon ist Markus Dau überzeugt. Die Cottbuser haben drei ihrer sechs Spiele verloren und stehen auf Rang neun in der Liga.

„Sie haben aber auch ein schweres Auftaktprogramm hinter sich. Zudem fehlen ihnen wichtige Akteure wie beispielsweise Kapitän Marcus Meier“, erklärt Dau.

Die Stralsunder haben ihrerseits auch mit Verletzungssorgen zu kämpfen. „Kai Baresel wird wohl nicht spielen können. Bei Kay Landwehrs hoffe ich noch, dass ich ihn aufstellen kann“, so Dau.

Besonders für Johannes Trupp ist das Spiel morgen ein Highlight. „Johannes kennt einige der jetzigen Spieler noch ganz gut und gegen ein ehemaliges Team anzutreten, ist immer etwas Besonderes“, weiß

Coach Markus Dau.

Johannes Trupp verließ im Sommer den HC Empor Rostock und verstärkt seitdem das Team vom Sund. Vor zwei Jahren holten die Rostocker den Handballer aus Cottbus zu sich. „Ich freue mich riesig darauf, meine alten Freunde und Kameraden wiederzusehen“, sagt Johannes Trupp. Immerhin lief er sieben Jahre lang für den LHC auf. Jetzt wolle er dem Team zeigen, dass er sich weiterentwickelt habe. „Man gibt ja immer sein Bestes. Aber bei so einem Spiel ist der Anreiz groß, noch einmal mehr aus sich herauszuholen“, sagt er. Außerdem sei es schön, „ein paar meiner besten Freunde“, wiederzusehen. Den Kontakt zu den ehemaligen Teamkollegen hält Trupp noch immer aufrecht.

Trotzdem will der 26-Jährige mit seinem neuen Verein natürlich siegen. „Da die Gäste personell angeschlagen sind, werden sie sich bestimmt noch mehr reinhängen“, vermutet Trupp. Und so steht dem SHV wohl die nächste spannende Partie bevor. „Ich hoffe, dass uns die Zuschauer wieder lautstark unterstützen – wie beim Spiel gegen Usedom, als 950 Gäste in der Halle waren“, sagt Coach Markus Dau.

Manuela Wilk

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