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Stralsunder Handballer starten beim Pommerncup

Grimmen Stralsunder Handballer starten beim Pommerncup

Der SHV feiert mit dem HSV Grimmen dessen Vereinsjubiläum

Grimmen. 25 Jahre HSV Grimmen – Zu diesem Jubiläum lässt der größte Sportverein der Stadt gleich zwei Korken knallen. Zum einen lässt er den legendären Pommerncup wieder aufleben und feiert zudem am Sonnabendabend eine riesige Fete im Festzelt.

Zwei Tage Handball in zwei Sporthallen, ausgetragen von 20 Frauen- und Männer-Mannschaften – das war der Pommerncup in der Trebelstadt. Bis 2006. „In der darauffolgenden Spielzeit legten wir unser Hauptaugenmerk auf die Mission Aufstieg unserer Männermannschaft“, erinnert sich der heutige Vereinsvorsitzende Thomas Hagemann. Die Mission glückte, die Männer des HSV Grimmen stiegen in die Regionalliga auf, zur darauffolgenden Saison aber auch wieder ab. Der Pommerncup war erst mal Geschichte, in Vergessenheit aber geriet er nie. „Wir wurden in den vergangenen Jahren oft gefragt, ob wir ihn wieder aufleben lassen. Unser Jubiläum ist eine gute Gelegenheit, finden wir“, sagt Hagemann. Möglich geworden ist dies dank Sponsoren. „Den Firmen ATS und Massivhaus Grimmen möchte ich vor allem danken“, sagt er. Die Schirmherrschaft für dieses Handball-Event hat Vorpommern-Rügens Landrat Ralf Drescher übernommen.

Mit dem Stralsunder HV und dem HSV Insel Usedom reisen unter anderem zwei Viertligisten an. Ebenfalls die Ehre gibt sich im Teilnehmerfeld der Männer der MV-Liga-Aufsteiger und Grimmens Erzrivale – aber nur auf der Platte – aus Loitz. Der HSV Grimmen selbst stellt zwei Mannschaften. Jedoch muss die Erste dabei auf Roman Bernhardt verzichten. Er dürfte – dies sollte mit einem Augenzwinkern gelesen werden – bei diesem Turnier für die unberechenbarste Mannschaft sorgen. Mit Roman & Friends wird er ein Team stellen, das aus ehemaligen Usedomer und Grimmener Spielern besteht.

„Ein bunt gemixter Haufen mit Akteuren zwischen jung und wild sowie alt und verbraucht“, lautet Bernhardts Einschätzung. So gibt es aus alter Grimmener Schule ein Wiedersehen unter anderem mit Tom Langschwager. Auch Uwe Kalski wird sein Comeback geben – zumindest beim Pommerncup.

Während sich beim Turnier der Männer namhafte Teams aus Mecklenburg-Vorpommern die Ehre geben, haben einige Damen-Mannschaften eine wesentlich weitere Anreise. So sind morgen und übermorgen auch das Bundesland Sachsen-Anhalt sowie Hamburg und Berlin in Grimmen vertreten. Mit dem 1. FC Fortuna Neubrandenburg haben die HSV-Damen ebenfalls einen Stammgast im Teilnehmerfeld.

Nach den Duellen auf der Platte wird am morgigen Abend gemeinsam gefeiert. HSV-Vereinschef Hagemann: „Zum Sportlerball sind alle eingeladen.“ Für die Musik sorgt der Grimmener Jörn Kurowski, alias DJ Kuro.

Anja Krüger

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