Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 17 ° Gewitter

Navigation:
Stralsunder Handballer steigen aus der 3. Liga ab

Stralsund Stralsunder Handballer steigen aus der 3. Liga ab

Lange hat die Mannschaft am Sonnabend in eigener Halle gegen den Oranienburger HC geführt, am Ende aber mit 21:23 verloren

Voriger Artikel
SFC-Herren punkten gegen Ribnitz
Nächster Artikel
Empor-Reserve mit Niederlage

Benjamin Hinz beim Wurf, am Boden Markus Dau. Oranienburgs Torwart Simon Herold spielte in der Saison 2007/2008 beim SHV.

Quelle: Sören Carl

Stralsund. Sie haben gekämpft, alles gegeben und 51 Minuten permanent gegen die Gäste vom Oranienburger HC geführt. Doch am Ende stand eine 21:23-Niederlage auf der Anzeigetafel in der Vogelsanghalle. Stralsunds Handballer müssen aus der 3. Liga Nord absteigen.

Es ist wie so oft in der Saison. Die Jungs kämpfen und stehen am Ende mit leeren Händen da.“Danny Anclais, Trainer Stralsunder HV

Das Spiel gegen den OHC war ein Spiegelbild des gesamten bisherigen Saisonverlaufes. Oftmals bis in die Schlussminuten gut mitgehalten, doch das Pendel schlug nicht oft genug in Richtung des SHV aus.

Somit stehen die Sundstädter drei Spieltage vor dem Saisonende als Absteiger fest, denn bis zum rettenden Ufer sind es sechs Punkte. Und dort stehen Mannschaften, gegen die man den direkten Vergleich verloren hat.

Der SHV, der durch Erik Eggebrecht, Michel Uecker, Rene Zober und Gunnar Jasmann aus der 2. Mannschaft unterstützt wurde, war gut in die Begegnung gestartet, hatte gegen die offensive 4:2 Abwehrformation der Gäste die richtigen Antworten parat und führte in der 9. Spielminute mit 5:2. In der 24. Spielminute schaffte es der OHC beim 7:7, erstmals wieder auszugleichen, was einer Reihe vergebener SHV-Chancen geschuldet war. Doch die Stralsunder bauten die Führung durch zwei Treffer von Eggebrecht und einen Treffer von Lucas Markau wieder auf 10:7 aus und gingen mit einem 10:8 in Pause.

Nach Wiederanpfiff erzielte erneut Eggebrecht in Unterzahl das 11:8 für den Gastgeber und der SHV schaffte es trotz zahlreicher Zeitstrafen auf 14:10 davonzuziehen. Beim 16:15 in der 49. Minute war der OHC erstmals wieder auf Tuchfühlung und Stralsund nahm eine Auszeit. In der Folge konnte der SHV wieder auf 18:15 vorlegen. Doch dann folgte mit der dritten Zeitstrafe gegen Jakub Olejniczak und der damit verbundenen Roten Karte gegen den Stralsunder ein Bruch im Spiel des SHV, welchen die Gäste zu nutzen wussten und in der 54. Spielminute erstmals in dieser Begegnung in Führung gehen konnten. Eggebrecht erzielte den Ausgleich, doch der OHC legte erneut vor. Xaris Mallios hatte von der Siebenmeterlinie die Möglichkeit wieder auszugleichen, scheitere jedoch am Gästekeeper und im Gegenzug erzielte Dominik Kehl das 21:19 für die Gäste. Der SHV verkürzte kurz vor Schluss durch Jakub Vanek nochmals auf 21:22, doch die Gäste nutzten die offensive Deckung zum entscheidenden 21:23.

Für den SHV spielten: Ligarzewski, Groth, Mallios (5/3), Jasmann, Eggebrecht (5), Uecker (1), Dau (1), Werner (1), Olejniczak (2), Zober, Markau (5/1), Hinz, Vanek (1)

Von Rüdiger Behrens

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Stralsund

Nach klarer Führung musste die Mannschaft beim Mecklenburger SV aber noch zittern / Zeitweise waren nur zwei Stralsunder Spielerinnen und die Torfrau auf dem Feld

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Stralsund
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.