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Stralsunder Läufer beim Städte-Trip von Röbel nach Waren

Stralsund Stralsunder Läufer beim Städte-Trip von Röbel nach Waren

Thomas Schölzke packt härtesten Extremlauf in Mecklenburg-Vorpommern.

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Noch etwas geschafft, aber dennoch glücklich: Thomas Töpfer (links) und Arnd Lander nach ihrem Wettkampf.

Quelle: André Kobsch

Laufsport — Die Sonne lachte wieder, und nur wenige kleine Wolken waren am Himmel zu sehen, da wussten die Teilnehmer beim Müritz-Lauf, dass dieser Wettkampf kein Zuckerschlecken wird. Unter ihnen waren auch vier Laufsportler aus der Region Vorpommern-Rügen. Schon um acht Uhr fiel im Hafen von Waren zum dreizehnten Mal der Startschuss für den Ultra-Marathon über 75 km um die Müritz.

Vom Waren aus umrundeten 129 Athleten den Deutschlands größten Binnensee. Wie in den drei vergangenen Jahren war Thomas Schölzke vom Laufteam Rügen mit von der Partie. Die ersten Streckenabschnitte führten durch acht verschiedene Wälder des angrenzenden Nationalparks auf überwiegend naturbelassenen Wegen. Als in der zweiten Hälfte des Rennens die Sonne erbarmungslos brannte, dominierten die Wiesen- und Feldwege. Es gab kaum Schatten spendende Bäume, und so brachte der leichte Seitenwind den Athleten angenehme Abkühlung. Thomas Schölzke blieb unter diesen Bedingungen bei seiner bewährten Lauftaktik, indem er sein Anfangstempo etwas reduzierte, um mit möglichst gleichmäßiger Geschwindigkeit die gesamte Strecke zu absolvieren. Im zweiten Drittel lieferte sich der Rüganer ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Chris Collins aus Liverpool, doch dann verließen den Engländer ein wenig die Kräfte, so dass Thomas Schölzke die letzten zwanzig Kilometer allein bewältigen musste. Diesmal lief es dann besser als bei den vorherigen Starts, und Schölzke beendet nach nur fünf Stunden, 46 Minuten und 13 Sekunden. Damit kam er in der Männergesamtwertung hinter dem Holländer Jan-Albert Lantink (4:59:04 h) und vor Patrick Hösl (6:06:04 h) von der LG Deutsche Ultramarathon-Vereinigung auf den zweiten Platz und war somit bester deutscher Starter.

Der Städte-Lauf von Röbel nach Waren präsentierte den Teilnehmern ein typisches Bild der Mecklenburgischen Seenplatte. Hier war eine Streckenlänge von 26,5 Kilometern zu absolvieren, also über fünf Kilometer mehr als beim Halbmarathon. Die längere Distanz und das Streckenprofil verlangte den Athleten eine Menge ab. Obwohl das Profil flach und leicht zu bewältigen scheint, ist es letztendlich durch langgezogene leichte Anstiege und Gefälle doch anspruchsvoll. Arnd Lander von der Fachhochschul-Sportgemeinschaft Stralsund kam mit dem Kurs, der auf großen Teilen des Müritz-Rundweges am Westufer der Müritz entlang verlief, sehr gut zurecht und überquerte die Ziellinie nach zwei Stunden, einer Minute und 18 Sekunden. Damit siegte er in der M 55 vor Klaus Rambow aus Bützow (2:10:42 h) und vor Rudolf Kemnitz (2:11:19 h) aus Diedrichshagen. Teamkollege Torsten Wohlatz verpasste in 2:08:03 h als Vierter in der M 40 die Medaillenränge nur knapp, und Thomas Töpfer (M 45) platzierte sich in 2:17:14 h im guten Mittelfeld. Alle Sportler wurden mit einer Urkunde und einer Teilnehmermedaille geehrt.

 

ak

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