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Stralsunder Rettungsschwimmer bei WM im Medaillenrausch

Stralsund/Niederlande Stralsunder Rettungsschwimmer bei WM im Medaillenrausch

Mit fünf Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen sind die Jungs vom Sund im Medaillenranking das drittstärkste Team der Welt

Stralsund/Niederlande. Die Vereins-Weltmeisterschaften der Rettungsschwimmer in den Niederlanden sind Geschichte. Und die Stralsunder können diese WM als einen goldenen Höhepunkt zu ihrer Vereinsgeschichte hinzufügen.

Die Weltmeisterschaften finden alle zwei Jahre statt. Rund 3700 Rettungssportler aus über 40 Ländern trafen sich in den vergangenen zwei Wochen, um ihre neuen Weltmeister zu ermitteln. In dem idyllischen Badeort Noordwijk an der Nordseeküste fanden die Freiwasser- und Stranddisziplinen statt, in Eindhoven die Schwimmhallenwettbewerbe. Zur optimalen Unterstützung reiste neben den fünf Athleten Danny Wieck (24), Paul Wilde (24), Kevin Lehr (25) und den beiden Ertel-Brüdern Christian (26) und Christoph (29), auch ein fünfköpfiges Betreuerteam mit.

Nach dem goldenen Auftakt am ersten Tag der Poolwettbewerbe in Eindhoven mit dem Gewinn der Goldmedaille in der 4x50-Meter- Hindernisstaffel durch Danny, Paul, Christian und Christoph, drehten die Sundstädter an den folgenden Wettkampftagen erst so richtig auf. Am zweiten Wettkampftag standen die Entscheidungen in drei Einzeldisziplinen und in der 4x25-Meter-Puppenstaffel auf dem Programm.

Danny entschied seine beiden Paradestrecken 50 Meter Retten einer Puppe und 100 Meter kombiniertes Retten für sich. Damit verteidigte der Weltrekordhalter seine Weltmeistertitel aus dem Jahr 2014 auf diesen Strecken.

Christian erkämpfte über 100 Meter kombiniertes Retten Bronze. Die dritte Einzelstrecke, 100 Meter Lifesaver, entschied der neue Weltrekordhalter Kevin Lehr souverän für sich. In der abschließenden 4x 25-Meter- Puppenstaffel ergatterten die Jungs in der Besetzung Ertel, Ertel, Lehr und Wieck den Vize-Weltmeistertitel.

Am letzten Wettkampftag ging es neben den einzelnen Disziplinen auch um die Gesamtwertung. In der Disziplin 100 Meter Retten einer Puppe mit Flossen kam es zu einem Wimpernschlagfinale. Christian errang in neuer persönlicher Bestzeit Silber, sein Teamkamerad Kevin platzierte sich knapp dahinter auf dem Bronzerang. In der letzten Staffelentscheidung der Wettbewerbe, der 4x50-Meter- Gurtretterstaffel, gelang den Stralsundern dann in der Besetzung Ertel, Ertel, Lehr und Wieck das Kunststück der zweiten Staffel-Goldmedaille. Nachdem sie sich noch vor zwei Jahren bei der WM in Frankreich um vier Hundertstelsekunden der Mannschaft aus Italien geschlagen geben mussten, rangen sie diesmal alle Mannschaften im Finale nieder und konnten sich am Ende mit deutlichem Vorsprung über den Sieg freuen.

Im Medaillenranking gab es dann die große Überraschung. Unter den weit über 100 angetretenen Teams landeten die "Stralsund Lifeguards" auf einem vorher nie für möglich gehaltenen dritten Platz nach Australien und Italien. Ihre Ausbeute: fünfmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze. Es ist das beste Abschneiden bei Weltmeisterschaften für die DLRG Stralsund überhaupt.

Christian Escher

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