Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Sport Stralsund Stralsunder können länger im Hansedom schwimmen
Vorpommern Stralsund Sport Stralsund Stralsunder können länger im Hansedom schwimmen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 21.10.2017
Das Sportbad im Stralsunder Hansedom kann weiter von den Vereinen und für das Schulschwimmen genutzt werden.
Stralsund

Bahn frei für alle Stralsunder Schwimmer: Die Stadtverwaltung und der Hansedom haben sich nach jahrelangen Verhandlungen auf einen neuen Mietvertrag für das Sportbad geeinigt. Das verkündete Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) am Donnerstagabend vor der Bürgerschaft.Damit ist das Vereins- und Schulschwimmen mindestens für elf Jahre und drei Monate gesichert. Die Vereinbarung schließt auch die Nutzung der Vogelsanghalle ein.

Mit dem neuen Vertrag ergeben sich einige Verbesserungen für Stralsunds Schwimmer. So ist das Sportbad ab sofort Montag bis Sonntag von 7.30 Uhr bis 22.30 Uhr geöffnet – länger als bisher. Es gibt außerdem ein zusätzliches Frühschwimmen. Wer die Morgenstunden bevorzugt, kann Mittwoch und Freitag schon ab sechs Uhr ins Wasser steigen.

Lange ist über die Eckpunkte des Vertrags zwischen Stadtverwaltung und Hansedom diskutiert worden. Erst ein Krisentreffen, an dem auch die Fraktionschefs der Bürgerschaft und die Hansedom-Gesellschafter teilnahmen, brachte den Durchbruch. Die Hansestadt zahlt künftig jährlich 1,55 Millionen Euro an das Unternehmen – 250000 Euro weniger als bisher.

Einer der größten Streitpunkte war, wie schnell der Hansedom die in die Jahre gekommenen Anlagen in Sportbad und Mehrzweckhalle erneuern muss. Am Ende einigte man sich auf zwei Jahre, was laut OB Badrow deutlich schneller ist, als ursprünglich im Raum stand. Die ersten Maßnahmen an Sprungbecken- und -turm sowie in den Umkleiden beginnen bereits in den Oktoberferien in der nächsten Woche.

Hansedom-Direktor Dirk Höft zeigte sich trotz mancher Zugeständnisse zufrieden mit dem Abschluss der Verhandlungen. „Es war immer mein Wunsch, die kontinuierliche Zusammenarbeit weiter fortzusetzen“, sagte er und erklärte allerdings auch, dass ihm einige Änderungen in der Abmachung lieber gewesen wären – welche das sind, ließ er offen.

Erstmal vom Tisch ist laut OB Alexander Badrow die Idee, eine eigene, städtische Schwimmhalle zu bauen. „Ein Neubau übersteigt unsere Möglichkeiten“, sagte er. Zudem seien die Folgen für die bestehende Schwimmhalle des Hansedoms unabsehbar gewesen.

Für Maik Hofmann von der Fraktion Bürger für Stralsund ist die nun getroffene Vereinbarung zwar ein vernünftiger Kompromiss, aber nicht die perfekte Lösung. Er hatte sich lange für eine weitere Halle eingesetzt. „Die Vereine hatten deutlich mehr Platzbedarf angemeldet“, sagte er. Außerdem werde es sehr eng im Wasser, wenn wegen des Vereinsschwimmens nur eine Bahn für alle anderen Nutzer freigegeben ist. „Wir haben jetzt Zeit, uns gemeinsam mit dem Hansedom ein neues Konzept zu überlegen“, sagte Hofmann. Er denkt an eine Erweiterung der bestehenden Halle.

Alexander Müller

Volleyballerinnen kämpfen um weitere Punkte in der 2. Bundesliga und den Einzug ins Achtelfinale des DVV-Pokals

20.10.2017

Stralsund. Die nächste Chance zu punkten, bietet sich Fußball-Verbandsligist FC Pommern morgen beim SV 90 Görmin.

20.10.2017

Das wird ein starkes Kontrastprogramm für die Kegler des KV Hansa Stralsund. In der 1. Bundesliga empfangen die Herren um Kapitän Joachim rasch morgen Aufsteiger Ilsenburg.

20.10.2017