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Torloser Saisonstart für Pommern-Elf

Stralsund Torloser Saisonstart für Pommern-Elf

Stralsunds Fußball-Verbandsligist unterliegt dem Förderkader René Schneider mit 0:3 zu hoch

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Simon Gurlt (hellblau) lief nach seiner Rückkehr zum FC Pommern Stralsund gegen den Förderkader René Schneider erstmals für die Mannschaft auf und zeigte sich laufstark. Lediglich am glücklichen Abschluss fehlte es. Fotos (4): Wenke Büssow-Krämer

Stralsund. Auf einen holprigen Start folgte ein Kampf auf Augenhöhe, und doch verloren die Verbandsliga-Fußballer des FC Pommern Stralsund ihr Saisonauftaktspiel gegen den FC Förderkader Rene Schneider am Ende mit 0:3 gefühlt zu hoch.

OZ-Bild

Stralsunds Fußball-Verbandsligist unterliegt dem Förderkader René Schneider mit 0:3 zu hoch

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Zu unsicher startete die Crew von Trainer Jens Dowe in ihren ersten Kampf um Punkte und rannte den Rostockern hinterher, die sich immer wieder in gefährliche Nähe zum Pommern-Tor begaben, das der Keeper lange Zeit sauber hielt. Auch in der 21. Minute konnte Marcel Nierstenhöfer einen Angriff des Förderkaders erfolgreich abwehren, doch der Nachschuss von Rostocks Lars Rother kam zu schnell und schlug zur Führung für die Gäste ein.

Acht Minuten später drängte der Förderkader auf Erhöhung, doch konnte dieser Ball rechtzeitig vor der Linie geklärt werden. Erst allmählich fand die Pommern-Elf zu besserer Abstimmung, konnte sich aber noch keine Chancen erarbeiten. Zum Halbzeitpfiff testeten die Gäste dafür abermals den Heim-Keeper, doch der hielt problemlos.

Nach der Pause erschienen die Hausherren kraftvoller auf dem Rasen zurück und nahmen Zweikämpfe an. Folglich wurde der Einsatz des Rostocker Keepers öfter getestet, sodass es nur eine Frage der Zeit erschien, bis der Ausgleich fallen sollte. So wurde nur drei Minuten nach Wiederanpfiff eine Ecke der Pommern erfolgreich pariert, und auch der Freistoß zwei Minuten später ging übers Ziel hinaus.

Michael Lindberg, Manuel Kraft, Christian Orend, Simon Gurlt und Takaya Nojiri kamen dem Ziel immer wieder nahe, jedoch ohne krönenden Abschluss. Im Gegenzug hielt Marcel Nierstenhöfer zwei Elfmeter der Rostocker von den Maschen fern.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Unparteiische allerdings auch schon Stralsunds Patrick Zienkiewicz ins Visier genommen, der aus heiterem Himmel Gelb-Rot zu sehen bekam. Die Unruhe in der Mannschaft kam den Rostockern zugute, die nur vier Minuten später aufs Pommern-Tor zielten. Während Nierstenhöfer diesen ersten Angriff noch locker abgrätschte, kam auch hier der erneute Nachschuss von Nico Billep zu schnell.

Nun war die Ordnung der Stralsunder endgültig über den Haufen geworfen. Abgesehen von einer Chance durch Michael Lindberg, kam die Dowe-Crew nicht mehr richtig zum Zuge. Sich so in Sicherheit wiegend, gelang Rostock dann auch noch der nächste Strafstoß, den Johannes Pagels in der 86. Minute zum 0:3 versenkte.

„Diese Niederlage ist zu hoch ausgefallen", fand dann auch Trainer Dowe. „Dabei sind sie in der zweiten Hälfte mit mehr Druck in die Zweikämpfe gegangen. Doch als das Spiel zu kippen drohte, kam ungerechtfertigt die gelb-rote Karte aus dem Nichts. Noch dazu kommt, dass Rostock sich bereits in den Spielbetrieb eingefunden hat, während wir am letzten Wochenende noch nicht antreten durften.“

Für den FC Pommern Stralsund spielten: TW Marcel Nierstenhöfer, Patrick Zienkiewicz, Manuel Kraft, Christoph Vit, Philipp Lorenz, Christian Orend, Simon Gurlt, Michael Lindberg, Steffen Pompe, Takaya Nojiri (69. Maximilian Winkler), Benny Metzentin (46. Tom Thiele)

Wenke Büssow-Krämer

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