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Sport Stralsund Überraschungserfolg für die jungen Wilden
Vorpommern Stralsund Sport Stralsund Überraschungserfolg für die jungen Wilden
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00:00 02.01.2018
Stralsund

Kicken einmal anders – beim 18. Fußballtennis-Turnier des FC Pommern Stralsund haben sich zwei junge Sportler aus Rostock durchgesetzt. Nach mehreren Teilnahmen bis zum Halbfinale packten Michael und Carsten Radanke beim 18. Fußballtennis diesmal den Finalsieg. Die beiden Rostocker Kicker des Förderkaders René Schneider meisterten ihre Vorrunden-Partien bravourös und trafen im Halbfinale auf die mehrjährigen Sieger Thomas Haese und Ronald Schneider.

Doch die Favoriten hatten in diesem Turnier das Nachsehen. Nach einer überraschenden Satzentscheidung warteten im Finale mit Vico Meien und Philipp Sander zwei Fußballtennis-Neulinge auf das Rostocker Gespann. Vor zwei Jahren war das Duo erstmals mit an Bord und ist damals nach der Gruppenphase ausgeschieden. „Wir hatten unseren Spaß und haben daher diesmal sogar noch ein Team mitbringen können“, berichtete Vico Meien. „Dass wir jetzt beim zweiten Mal gleich so weit kommen, hätten wir nicht gedacht“, meint der 19-Jährige.

Im Halbfinale mit dem „Saunisten“-Duo behielt der ehemalige Velgaster dann auch die Oberhand über seinen Trainer aus der Jugendzeit beim FC Pommern, Robert Kuse. Mit seinem Partner Torsten Reinert gewann Kuse dann allerdings das Duell um Rang drei gegen Schneider/Haese. „Das ist im Gegensatz zum Vorjahr, in dem wir Platz fünf belegten, mal wieder eine Steigerung“, meinte Reinert zufrieden. Das Organisations-Duo des FC Pommern Stralsund hatte weitere Vertreter der Oldie- und Herren-Riege in das Starterfeld eintragen können.

Kevin Kutz trat nach mehrjähriger Fußballtennis-Pause mit Sebastian Schulz erneut an und kämpfte sich bis zur Begegnung mit dem ehemaligen Trainer-Duo erfolgreich durch. „Das erklärte Ziel war es, die Vorrunde zu überstehen. Wir haben schwach angefangen und uns dann von Spiel zu Spiel gesteigert“, meinte Kutz. Die Niederlage gegen die „Saunisten“ im Viertelfinale brachte aber das Turnier-Aus.

„Es waren eigene Fehler. Gegen Kuse und Reinert muss man ein hohes Niveau spielen, wenn man eine Chance haben möchte. Wir haben verdient verloren“, gestand der 27-Jährige.

Das Wichtigste bei diesem Treff zwischen den Feiertagen war jedoch der Spaß am gemeinsamen Sport. „Die Teams melden sich mittlerweile aus Berlin und Dresden an. Daher geht ein großer Dank an unsere Sponsoren für ihre Unterstützung“, sagte Organisator Robert Kuse.

Wenke Büssow-Krämer

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