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Sport Stralsund Volleyballerinnen feiern ihre bisher beste Zweitliga-Saison
Vorpommern Stralsund Sport Stralsund Volleyballerinnen feiern ihre bisher beste Zweitliga-Saison
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08:24 25.04.2017
So sehen Sieger aus: Die Wildcats freuen sich über den gelungenen Saisonabschluss. Quelle: Fotos: Martin Klocke (2)

Sie haben es geschafft! Stralsunds Volleyballerinnen haben sich am letzten Spieltag der zweiten Bundesliga die Bronzemedaille gesichert. Es ist die bisher beste Leistung des Teams in der Liga. Außerdem wurde Anne Domroese zur wertvollsten Spielerin der Liga gewählt.

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Wildcats sichern sich Bronze / Anne Domroese ist beste Spielerin der Liga

Bevor die Frauen mit ihren Trainern André Thiel und René Standfuß feiern konnten, standen aber zwei schwere Duelle an. Immerhin fehlten mit Lisa Schulmeister, Carolin Schmidtke und Melanie Horn wichtige Spielerinnen. Dennoch bewiesen die Wildkatzen, dass sie als geschlossenes Team agieren und siegen können.

Kapitänin Lene Scheuschner: „Es war ein toller Abschluss. Genial, dass wir diese Saison mit zwei weiteren Siegen beendet haben.“ Die Wildcats schlugen Gladbeck in einem packenden Duell mit 3:1 und siegten in Borken 3:0. In der Partie gegen Gladbeck trumpften die Stralsunderinnen mit einer starken Angriffsreihe um Lene Scheuschner und Anne Domroese auf. So ging Satz eins (25:12) an den VC.

Im zweiten Durchlauf fiel die Mannschaft zurück, machte Fehler und ließ sich vom Gegner einschüchtern. Die Gladbeckerinnen glichen mit dem 25:15 aus. Durch das 25:23 und 29:27 schafften die Wildkatzen trotz eines ersatzgeschwächten Kaders den Sieg gegen die Gladbeck Giants. Mit drei weiteren Punkten auf dem Konto stand bereits am Sonnabend der Bronze-Titel fest.

Jetzt sollte auch im Nachholspiel gegen die Skurios Volleys Borken ein Sieg her. Für Diagonalangreiferin Anne Domroese ging es dabei um den Titel der besten Spielerin der zweiten Bundesliga-Nord.

Dazu fehlte nur noch eine Auszeichnung als MVP. Mit 25:19, 25:21 und 25:17 holten sich die Wildcats den zweiten Sieg. So machten sie den Saisonabschluss perfekt.

Zuspielerin Franziska Kühn blickt zurück: „Wir haben eine Saison mit Höhen und Tiefen überstanden und dabei eine tolle Platzierung erreicht. Besonders stolz sind wir auf Anne als MVP.“ Die konnte es noch gar nicht fassen. „Ich bin völlig überwältigt. Das ist für mich etwas ganz besonderes, auch weil zu Beginn der Saison ein Abschied vom Sport eine Option für mich war“, sagte Anne Domroese. Coach Thiel wird diese Saison ebenfalls in Erinnerung bleiben.

Schwierigste Spiele der Saison

Die Duelle der Rückrunde gegen Leverkusen und die Mannschaft aus Dingen haben sich eingebrannt. André Thiel: „Anfang des Jahres gab es ja eine Reihe von Niederlagen. Besonders schmerzlich war es, so deutlich in Leverkusen zu verlieren.“ An die 1:3-Heimniederlage gegen Blau-Weiß Dingden werde er wohl auch noch lange denken. Dabei hatte in der Hinrunde alles so gut angefangen.

Schönste Momente

„Wir hatten ein paar absolut grandiose Hinspiele erlebt“, sagt Thiel. Die Erfolge gegen Köln und Leverkusen – die jetztigen Erst- und Zweitplatzierten der Liga – vor heimischen Publikum gehörten dazu. Im Oktober des vergangenen Jahres begann für die Wildcats eine neun Partien andauernde Siegesserie. Erst im Januar 2017 endete die Glückssträhne mit dem 2:3 gegen das Team aus Köln.

Entwicklung der Spielerinnen

Der Erfolg am Ende der Saison sei der gesamten Mannschaft zu verdanken. „Ich kann nicht sagen, wer die beste Entwicklung durchgemacht hat“, so Thiel. Da sei beispielsweise Pia Schulte-Döinghaus. „Sie kam aus der dritten Liga und hat gut eingeschlagen. So wurde sie zur Stammspielerin bei uns.“

Wichtig für das Team sei ohne Frage auch Anne Domroese gewesen. „Und Lene Scheuschner brachte als erfahrene Erstliga-Spielerin viel Qualität ins Spiel“, sagt Thiel. Die Liste ließe sich beliebig fortführen, meint der Trainer.

Das bringt die nächste Saison

Ein konkretes Ziel für die kommende Saison haben die Wildcats noch nicht. „Wir wissen, was wir können und wenn der Kader feststeht, sagen wir, wohin die Reise gehen soll und kann“, erklärt der Coach. Jetzt sei es wichtig, ein Team zusammenzustellen, das „Bock hat in dieser Mannschaft zu spielen“, sagt er.

Nasrin Morgan und Manuela Wilk

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