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Stralsund Weitere Nullnummer für Pommern-Elf

Nach der 0:2-Niederlage gegen den MSV Pampow steht Stralsunds Verbandsligist nun am Tabellenende

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Pommerns Yu Asanuma (v.l.) und Michael Lindberg lassen sich hier von Pampows Stürmer nicht stoppen.

Quelle: Wenke Büssow-Krämer

Stralsund. Es will ihnen einfach nicht gelingen. Gegen den MSV Pampow unterlag Verbandsligist FC Pommern Stralsund auf heimischen Rasen mit 0:2 und spielte damit zum vierten Mal in Folge torlos. Lange Zeit wussten sich die Schützlinge von Trainer Jens Dowe gegen den derzeitigen Tabellenzweiten noch zu wehren. Eine erste Ecke der Gäste in der achten Minute traf das Pommern-Netz glücklicherweise nur von außen. Weitere Torchancen der Pampower konnten von Benny Metzentin geklärt oder Keeper Marcel Nierstenhöfer gehalten werden.

Dabei kamen auch die Pommern durchaus zum Zuge. In der 29. Minute stürmte Michael Lindberg auf das Gästetor zu, verzog seinen Schuss jedoch knapp. Sechs Minuten später hatten die Pommern-Anhänger schon den Jubelschrei auf den Lippen, als Takaya Nojiri dann doch nur die Latte traf. Den Nachschuss erledigte Lindberg per Kopf, doch der wurde gehalten.

So sorgte dann ein Abwehrfehler in den Reihen der Hausherren für Freudentaumel im Gästelager. Pampows Dmytro Pylypchuk schaffte es in der 42. Minute bis vor das Pommern-Tor und schob unhaltbar zur 1:0-Führung ein. Noch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit bot sich die Chance auf Erhöhung, die Metzentin gerade noch rechtzeitig zu verhindern wusste.

Der Start in die zweite Hälfte brachte auch gleich den nächsten Schlag für die Pommern. Nach einem Zusammenprall musste Stralsunds Yu Asanuma mit einer Knieverletzung vom Platz getragen werden, womit für die Pommern nun voraussichtlich ein weiterer Langzeitverletzter auf der Liste steht. Doch der Kampf auf dem Rasen ging weiter. Kapitän Manuel Kraft konnte die nächste Großchance der Gäste direkt vor dem Tor zur Ecke klären. Aber spätestens in der 80. Minute wurden die Hoffnungen auf den Ausgleichstreffer zerstört. Ausgerechnet Dimitrijs Medeckis, der in der letzten Saison noch für Pommern an den Start ging, nutzte die Schwächen in Stralsunds Abwehr, um für Pampow auf 2:0 zu erhöhen. Chancen boten sich der Dowe-Crew noch in Form eines Freistoßes, den Christoph Vit allerdings zu hoch platziert, oder einem folgenden Angriff, den Pampows Keeper hält. Damit setzt Stralsund seine Niederlagenserie fort und steht nun endgültig am Ende der Tabelle. "Wenn man immer wieder solche individuellen Fehler macht, gewinnt man auch kein Spiel. Das ist dann auch als Trainer deprimierend", meinte Jens Dowe. Allerdings fehlen dem Pommern-Coach bei der länger werdenden Verletztenliste auch weiterhin die Alternativen, diese Fehler auszubügeln.Der FC Pommern Stralsund spielte mit: Marcel Nierstenhöfer - Manuel Kraft, Christoph Vit, Tom Thiele (80. Sebastian Petzold), Philipp Lorenz, Simon Gurlt, Michael Lindberg, Yu Asanuma (50. Almohammad Ramadan), Takaya Nojiri, Benny Metzentin, Sebastian Gabriel.

Wenke Büssow-Krämer

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