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Wildcats gehen mit Erstliga-Verstärkung in die Saison

Stralsund Wildcats gehen mit Erstliga-Verstärkung in die Saison

Stralsunds Zweitliga-Volleyballerinnen treten mit neu formierter Mannschaft beim VT Aurubis zur ersten Bewährungsprobe an

Stralsund. Stralsunds Volleyballerinnen fiebern dem Saisonstart in der zweiten Bundesliga entgegen. Dabei musste um das Bestehen in der Liga nach dem Ausscheiden wichtiger Spielerinnen aus persönlichen und personellen Gründen lange gebangt werden. Unter anderem hat Madleen Piest das Team verlassen, um künftig beim Erstligaaufsteiger Erfurt zu spielen.

„Doch das Team steht, auch wenn wir auf einigen Positionen gerne die eine oder andere Spielerin mehr sehen würden“, so Teammanager Steffen Täubrich. Mit acht neuen Spielerinnen können auch die Wildcats zukünftig auf Erfahrung aus der ersten Bundesliga zurückgreifen.

Aus dieser kehrt Tanja Joachim zurück, nachdem sie ein Jahr lang an Schwerin ausgeliehen war. „Ich freue mich auf eine tolle Mannschaft und hoffentlich viele Siege in einer ausverkauften Halle“, sagt die 23-Jährige, die in Stralsund zu Hause ist und hier als Physiotherapeutin arbeitet. Auch Lene Scheuschner kommt vom Erstligisten Aachen an den Sund. Die 20-Jährige lebt in Rostock und studiert dort Medizin.

Melanie Horn war zuletzt beim Absteiger aus der ersten Bundesliga, VT Aurubis, unter Vertrag. „Ich hatte immer den Plan, irgendwann mal wieder zurückzukommen und freue mich, wieder in der Heimat zu spielen, zumal man noch einige von früher kennt“, sagt die 25-Jährige, die nun in Stralsund als Erzieherin arbeitet. Mit gerade mal 17 Jahren ist Anne Köster die Jüngste im Team. Die Schülerin aus Bergen hat bisher in der Landesklasse gespielt und erhält hier die Möglichkeit zur Weiterentwicklung.

Nasrin Morgan wollte sich in der letzten Saison verstärkt auf ihr BWL-Studium in Greifswald konzentrieren und will sich jetzt wieder auf die Probe stellen. „Ich hatte einfach Lust wieder dabei zu sein und nochmal richtig durchzustarten“, so die 22-Jährige.

Auch Franziska Kühn ist bei den Wildcats keine Unbekannte. Beruflich bedingt musste der Volleyball bei ihr einige Zeit zurückstecken. Doch trotz ihres Jobs als Ärztin am Rostocker Südstadtklinikum will die 30-Jährige wieder in der zweiten Bundesliga angreifen. Lisa Schulmeister bringt Erfahrung aus der dritten Bundesliga ein. „Ich wollte gern höher spielen und mal schauen, was geht“, sagt die 24-Jährige, die in Rostock auf Lehramt studiert. Auch Pia Schulte-Döinghaus spielte in der dritten Liga. Nun studiert die 19-Jährige an der Stralsunder Fachhochschule BWL und freut sich auf die Saison.

Mit René Standfuß hat das Team aber noch männliche Verstärkung bekommen. Der Rostocker wird an der Seite von André Thiel künftig als Co-Trainer im Einsatz sein.

Und das wird schon morgen der Fall sein. Nach einer vierwöchigen Vorbereitungsphase wird es für die Wildkatzen vom Sund nun Ernst. Und leider nicht einfach: Denn zu ihrem ersten Spieltag der Saison müssen die Volleyballerinnen vom 1. VC Stralsund gegen den Favoriten VT Aurubis Hamburg ran. Dieser stieg zuletzt aus der ersten Bundesliga ab. In den vergangenen Wochen hieß es für die Mannschaft erst einmal zusammenzuwachsen und sich an das gemeinsame Training zu gewöhnen. Mit dem Sieg beim Verbandspokal in Rostock, zuletzt im Finale gegen die Drittligamannschaft des SV Warnemünde, konnten die Katzen vom Sund erstmals Qualität beweisen. Diese wird im Spiel gegen den VT nun unerlässlich sein. Bis dahin ist dann auch die Frage geklärt, wer in dieser Saison als Kapitänin aufs Feld geht.

wbk/nm

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