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Wildcats siegen mit viel Mühe gegen Aufsteiger VC Essen

Stralsund Wildcats siegen mit viel Mühe gegen Aufsteiger VC Essen

Stralsunds Volleyballerinnen bleiben nach 3:0-Sieg Tabellenführer

Stralsund. Besser kann es nicht laufen für die Wildcats. Stralsunds Volleyballerinnen haben alle ihre bisherigen Saisonspiele in der 2. Bundesliga – gegen Dingden, Berlin, Schwerin und Essen – gewonnen und stehen damit auf Rang eins in der Tabelle. André Thiel weiß aber, dass das nicht dauerhaft so bleiben muss. „Klar ist das überragend. Man kann aber nicht erwarten, dass wir alle Mannschaften aus der Halle schießen“, sagt der Coach. „Wir haben junge neue Spielerinnen in der Mannschaft, die auch erst das Niveau finden müssen. Da dürfen Fehler gemacht werden – das braucht Geduld.“

Das zeigte sich auch im letzten Heimspiel. Zwar gelang den Wildcats ein 3:0-Sieg über den Liga-Aufsteiger VC Allbau Essen, der Start in die Partie verlief allerdings etwas holprig. So hingen die Einheimischen von Beginn an hinterher. Mit gutem Block und guter Abwehr überraschten die Gäste die Zuschauer in der Halle, die ein schnelles Spiel erwartet hatten.

Erst beim 20:20 hatten die Damen vom Sund die Gäste erstmals eingeholt und feierten dann einen 25:23-Satzgewinn. „Wir wussten, dass es schwierig ist gegen einen Gegner, den man nicht kennt. Hier kann ich die Mädels nur loben, dass sie den Satz noch so gewonnen haben“, freute sich Thiel. „Alle hatten die Erwartung, dass wir einen Tabellenletzten locker schlagen, aber so einfach ist das nicht. Wir wussten, dass Essen gute und erfahrene Spielerinnen im Team hat“, betont der Trainer.

So wurde seinen Mädels auch der zweite Satz nicht kampflos überlassen. Jedoch brachten sie mehr Stabilität ins Spiel und erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung, der bis zum 25:22-Satzgewinn hielt.

Zwei – wenn auch nur knapp – verlorene Sätze reichten jedoch, um die Liga-Neulinge zu verunsichern. Den entscheidenden Durchgang bestritten die Wildkatzen teilweise mit bis zu 14 Punkten Vorsprung und gewannen schließlich 25:14.

Zu viele Fehler auf der Seite der Wildcats hatte Melanie Horn entdeckt. „Ich kann nicht sagen, was im ersten Satz los war. Man muss auf den Punkt da sein und die Gäste haben es genutzt, dass wir nicht da waren“, meinte Melanie Horn. Die 27-Jährige wurde an diesem Wochenende zur wertvollsten Spielerin der Gastgeber gewählt und erhielt somit ihre erste goldene Medaille der Saison. „Bei dem Niveau, mit den starken Angreiferinnen, eine MVP zu bekommen, ist schon schwer. Aber heute hat es sich gut angefühlt“, sagt Horn.

Gäste-Trainer Marcel Werzinger zeigt sich mit der Leistung seiner Damen zufrieden. „Wir haben vieles richtig gemacht, auch wenn man den dritten Satz ausklammern kann. Wir müssen noch gegen die Unsicherheit auf dem Feld angehen. Aber in Stralsund zu verlieren ist keine Schande“, so Werzinger.

Als Tabellenführer können die Stralsunderinnen jedenfalls entspannt auf die kommenden Partien schauen. „Wir stehen aber erst am Anfang der Saison“, gibt André Thiel zu bedenken. „Wir wissen nicht, ob Essen nicht am Ende der Saison vor uns steht. Die haben gut geblockt und verteidigt. Wenn sie erst mal angelaufen sind, werden sie ihre Spiele machen.“

Wenke Büssow-Krämer

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