Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 15 ° Regen

Navigation:
Wildcats stehen in den Startlöchern

Stralsund Wildcats stehen in den Startlöchern

Volleyballerinnen des 1. VC Stralsund nehmen 2. Bundesliga mit acht neuen Spielerinnen in Angriff

Voriger Artikel
Richtenbergs Kicker mit 0:3-Pleite
Nächster Artikel
30. Volkswandertag

Die Wildcats können es kaum erwarten, wieder ans Netz zu gehen. In der nächsten Woche starten die Mädels auswärts.

Quelle: Wenke Büssow-Krämer

Stralsund. Sie sind bereit, auch in dieser Spielzeit wieder die Krallen auszufahren. In ihrer bereits achten Saison werden die Stralsunder Wildcats - deren Medienpartner die OSTSEE-ZEITUNG nun ist - in der zweiten Volleyball-Bundesliga durchstarten. Dabei musste der Verein bis zuletzt um diesen Weg bangen. „Wir haben tatsächlich bis zum letzten Tag mit unserer Startmeldung gewartet“, sagt Steffen Täubrich, Vorsitzender des 1. VC Stralsund.

Wir haben die Mannschaft und die Mittel. Nun wollen wir tolle Spiele.“Steffen Täubrich (60), Vereinsvorsitzender

Organisatorische, personelle und vor allem finanzielle Anforderungen an eine Saison in der Zweiten Bundesliga stellten die Verantwortlichen vor große Herausforderungen. „Zu diesem Zeitpunkt konnten wir die Meldung dann jedoch gut verantworten“, so Täubrich. Zu diesen Anforderungen gehört unter anderem, dass der Vereinsvorsitzende nun auch offiziell der hauptamtliche Teammanager des Zweitligisten ist.

Doch auch das Team hinter dem Team hat inzwischen viele Mitstreiter gefunden, die ehrenamtlich den Volleyballsport in der Hansestadt unterstützen. „Somit ist es uns gelungen, die Arbeit auf breitere Schultern zu legen. Ehrenamtler, wie Daniela und Reimo Freier – die uns bereits im zweiten Jahr zur Seite stehen – übernehmen eigenständig Aufgabenbereiche und uns damit eine große Last. Aber auch direkt vor dem Spiel in der Halle hilft uns jetzt ein Aufbauteam“, zählt der 60-Jährige auf. Und auch die finanzielle Hürde hat der Verein gemeistert. Wie der Teammanager berichtet, können die Wildcats auch weiterhin auf fast alle Sponsoren zählen, die ihre Zuwendungen zudem teilweise deutlich erhöht haben. „Damit konnten wir die wirtschaftliche Seite relativ gut und zeitig abhaken“, so Täubrich.

Schließlich schlagen gerade auch die Auswärtsfahrten in der Zweiten Bundesliga mit Fahr- und Unterkunftskosten zu Buche. „Tatsächlich muss man nun mal mehr Geld als noch vor acht Jahren dafür aufwenden, so dass man mit über 100000 Euro für die Saison planen muss.“ Doch auch die Sorge um die Mannschaft hat den Verein bis vor Toreschluss um den Schlaf gebracht. Zu viele Spielerinnen haben die Wildcats aus beruflichen und persönlichen Gründen verlassen müssen. „Hier haben wir bis zum letzten Tag gekämpft. Und auch wenn wir gerne die eine oder andere mehr auf manchen Positionen sehen würden, ist es uns doch gelungen, Zusagen guter Spielerinnen sammeln zu können“, meint Täubrich. Das Ziel für die Spielzeit 2016/2017 ist somit klar definiert. „Die letzte Saison haben wir mit dem letzten Nichtabstiegsplatz beendet, mit sieben Punkten Vorsprung zum ersten Abstiegsplatz. Auch in der Saison wollen wir weiter sportlich drin bleiben“, sagt der Vereinsvorsitzende. „Wir haben die Mannschaft und die Mittel. Nun wollen wir tolle Spiele liefern und die Zuschauer in einer vollen Halle gut unterhalten.“

Wenke Büssow-Krämer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Bad Doberan
Birgit Starck aus Bad Doberan, nimmt am Sonntag als eine von 15 Frauen am 70.3 Ironman in Binz teil.

Triathletin Birgt Starck aus Bad Doberan stellt sich der sportlichen Herausforderung in Binz.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Stralsund
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.