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Zwei Punkte und ein Donnerwetter

Zwei Punkte und ein Donnerwetter

Stralsunds Oberliga-Handballer schwächeln sich zum 23:20-Sieg gegen den Berliner SV

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Adam Swiatek vom Stralsunder HV setzt sich gegen die Berliner Abwehr durch. Insgesamt traf er am Sonnabend viermal. FOTO: SÖREN CARL

Stralsund. Kein Sieg zum Vorzeigen, doch die Punkte zählen. Nach einer eher mäßigen Leistung gelang den Handballern des Stralsunder HV am Samstagabend ein 23:20-Heimsieg gegen den Berliner SV 1892 in der Ostsee-Spree-Oberliga.

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Stralsunds Oberliga-Handballer schwächeln sich zum 23:20-Sieg gegen den Berliner SV

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„ Das war heute einfach eine indiskutable Leistung. Markus Dau, SHV-Coach

Dabei legten die Hausherren durch Martin Brandt und Benjamin Hinz mit einer 2:0-Führung vor, ließen die Gäste dann jedoch ins Spiel kommen und mit 3:2 in Führung gehen. Beim 5:3 in der zehnten Minute war das Spiel dann aber wieder in Stralsunder Hand und beim 8:4 hatte die SHV-Crew endgültig die Kontrolle über die erste Halbzeit übernommen, die sie mit 13:8 für sich entscheiden konnte.

Auch in der zweiten Hälfte eilte die Sieben von Trainer Markus Dau weiter davon und hatte sich beim 17:8 in der 38. Minute einen Neun-Tore-Vorsprung erarbeitet. Was dann passierte, muss analysiert werden: Innerhalb von nur acht Minuten schmolz dieses Polster auf nur noch drei Tore (17:14) dahin. Zwar brachte der SHV dann wieder etwas mehr Ordnung ins Spiel, schaffte es allerdings nicht, sich wieder abzusetzen.

Stattdessen brachte fünf Minuten vor Abpfiff eine Verletzung von Martin Brandt weitere Unruhe in die Mannschaft. In der 57. Minute gelang es den Hauptstädtern dann auch noch, in Unterzahl bis auf zwei Zähler heranzukommen. Der finale Pfiff des Schiedsrichters beim 23:20 kam da schon fast einer Erlösung gleich.

Zufrieden mit diesem Ergebnis konnten nur die Gäste sein. „Wir hatten uns vorgenommen, das Ergebnis lange knapp zu halten und das ist uns ganz gut gelungen“, meinte Berlins Co-Trainer Matteo Werth.

Stralsunds Coach Markus Dau fand indes deutliche Worte. „Das hat nicht so viel Spaß gemacht heute. Das war einfach eine indiskutable Leistung. Besprochenes wurde nicht umgesetzt und es ist alles eingetreten, was nicht eintreten sollte“, so der Coach, der in dieser Woche einiges wird auszuwerten haben. Die Verletzung von Martin Brandt setzte diesem Abend dann noch die Krone auf.

Doch auch die Spieler selbst, wie Martin Hoffmann, gingen hart mit sich ins Gericht. „Wir müssen uns für dieses Spiel entschuldigen. Das ist nicht das was wir können und was wir wollen. Im Derby in zwei Wochen sollen die Fans hier eine andere Mannschaft sehen“, verspricht Hoffmann eine Steigerung für das Heimspiel gegen Usedom.

Für den SHV liefen auf: Szymon Ligarzewski, Tim Escher – Marc Hünerbein (1), Kai Baresel (1), Martin Brandt (2), Benjamin Hinz (6), Jakub Olejniczak (2), Martin Hoffmann (5), Maic Sadewasser, Jakub Vanek (2), Adam Swiatek (4)

Wenke Büssow-Krämer

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