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Stralsund Stadtverwaltung plant das „Amt 2.0“
Vorpommern Stralsund Stadtverwaltung plant das „Amt 2.0“
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00:00 12.07.2016

Schluss mit Warten: Die Verwaltung der Hansestadt plant, in einigen Ämtern eine Online-Terminvergabe einzuführen. Darüber berichtete Bürgerschaftspräsident Peter Paul (CDU). Demnach könnte die Technik künftig im Bereich Meldewesen zum Einsatz kommen. Auch in der Kfz-Zulassungsstelle und in der Führerscheinstelle wird der Einsatz geprüft. Bürger könnten dann im Internet einen Teil der Sprechzeiten reservieren. Die Kosten für diese Technik und den dafür nötigen Austausch der in die Jahre gekommenen Aufrufanlage (Geräte zum Ziehen einer Wartenummer) belaufen sich nach Angaben der Stadtverwaltung auf rund 18 000 Euro. Mit dem Einbau der neuen elektronischen Aufrufanlage könnten Anwohner auch online abfragen, wie lang gerade die Wartezeiten im Amt sind.

Bereits jetzt können einige Amtsgänge auch im Internet erledigt werden. Beispielsweise kann ein Auto online außer Betrieb gesetzt werden. Im zweiten Quartal 2017 soll dann auch die Möglichkeit bestehen, ein zuvor abgemeldetes Fahrzeug online wieder zuzulassen. Für 2018 ist auch die Online- Zulassung eines Neufahrzeuges geplant.

Eine Verlängerung der Sprechzeiten vor Ort lehnt die Verwaltung indes ab. In den späten Nachmittagsstunden gebe es keinen Bedarf, die jetzigen Öffnungszeiten seien ausreichend. Um ganz sicher zu gehen, will die Verwaltung nun eine Umfrage unter den Nutzern des Ordnungsamtes über eine Verschiebung der Öffnungszeiten starten.

OZ

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