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Stralsund Stadtwerke verschickt Rechnungen an Toten
Vorpommern Stralsund Stadtwerke verschickt Rechnungen an Toten
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08:06 27.09.2016
Monatelang wurden in Stralsund Stromrechnungen an einen Toten verschickt. Quelle: Jens Kalaene
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Stralsund

Die Stadtwerke Stralsund haben monatelang Rechnungen und Mahnungen an einen Toten verschickt, obwohl die Sterbeurkunde bei dem lokalen Energieversorger vorlag. Die Tochter des Mannes, der im März 2015 verstarb, bekam bis vor wenigen Tagen Post an ihre Adresse, namentlich adressiert an ihren Vater, der Kunde der Stadtwerke war.

Immer wieder wurde die 30-Jährige an den schlimmen Verlust erinnert. Zuletzt drohten die Stadtwerke sogar mit Einstellung der Stromversorgung für die Wohnung des Toten, obwohl auch keine Angehörigen dort mehr leben.

Allein die Sterbeurkunde habe nicht ausgereicht, um eine Schlussrechnung zu erstellen, da die Nachnutzung der Wohnung nicht geklärt gewesen sei, heißt es dazu von den Stadtwerken. „Durch den Automatisierungsprozess unseres Abrechnungssystems bekam die Tochter des Verstorbenen mehrfach Mahnungen zugestellt“, so das Unternehmen. Mittlerweile ist der Vertrag jedoch vonseiten der Stadtwerke gekündigt worden.

Robert Niemeyer

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