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Stralsund Stiftung vergibt Stipendium
Vorpommern Stralsund Stiftung vergibt Stipendium
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00:05 24.11.2016

. Die Stiftung „Betroffen – Hilfe bei Krebs in Vorpommern-Rügen“ des Stralsunder Chirurgen Prof. Matthias Birth hat im Rahmen des ersten Krebsinformationstages Vorpommern-Rügen den mit 5000 Euro dotierten Franziska-Tiburtius-Forschungspreis überreicht. Das Förderstipendium, welches 2016 erstmalig vergeben wurde, ging an die Greifswalder Diplompsychologin Janine Wirkner für ihr Forschungsvorhaben „Achtsamkeitsfertigkeitentraining bei Brustkrebs: Ein Ansatz zur Förderung psychischer und neuropsychologischer Funktionsfähigkeit“.

"Patientinnen mit und nach Brustkrebs berichten häufig über Einschränkungen in verschiedenen kognitiven Bereichen“, sagt die Preisträgerin zu ihrem Vorhaben. Zusätzlich sei die Lebensqualität durch depressive Symptomatik, Ängste und Fatigue deutlich eingeschränkt. In der geplanten Untersuchung sollen ihren Angaben zufolge Patientinnen lernen, die diagnose- und therapiebedingten Herausforderungen zu meistern. Die Studie ist offen für Betroffene, unabhängig in welcher Praxis oder welchem Krankenhaus der Region die onkologische Betreuung stattfindet.

„Das Projekt hat uns als Stiftungskuratorium sofort begeistert“, betont Stiftungsgründer Prof. Matthias Birth. Es erfülle in idealer Weise auf der einen Seite die Ausschreibungsbedingungen hinsichtlich medizinischer Anwendungsforschung und entspreche zugleich dem Stiftungsgedanken, Problemlösungen in der täglichen Krankheitsbewältigung zu entwickeln und zu fördern.

Die Stiftung vergibt jährlich ein Forschungsstipendium in Höhe von 5000 Euro für die Anschubfinanzierung bzw. die Förderung medizinischer Anwendungsforschung auf dem Gebiet innovativer Tumordiagnostik und -therapie. Bevorzugt gefördert werden Projekte, die sich inhaltlich mit Methoden befassen, die gegenwärtig noch nicht zum gesetzlichen Leistungskatalog der Krankenkassen bzw. zur Standardtherapie onkologischer Patienten gehören. Teilnahmeberechtigt sind Wissenschaftler aus MV bis zum 40. Lebensjahr. Dabei sind wissenschaftliche Kooperationen mit Projektpartnern, welche ihren Wohn- und Arbeitssitz außerhalb von MV haben, ausdrücklich erlaubt.

OZ

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