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Stralsund lernt von anderen schönen Städten in Deutschland

Stralsund Stralsund lernt von anderen schönen Städten in Deutschland

„AG Historische Städte“ in Stralsund/ OB fordert mehr Optimismus bei Stadtentwicklung

Stralsund. Stralsunds Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) hat zu mehr Optimismus hinsichtlich der Entwicklung der Hansestadt und der Region Vorpommern aufgerufen. „Es hieß lange nur, wir müssen sparen. Doch beim demografischen Wandel sind die ganzen desaströsen Zukunftsprognosen nicht eingetreten“, sagte der Politiker gestern in Stralsund beim Treffen der „Arbeitsgemeinschaft Historische Städte“. Dabei kommen dreimal im Jahr Vertreter der Städte Bamberg, Regensburg, Meißen, Görlitz, Lübeck und Stralsund zusammen. Alle Orte sind deutschlandweit und darüber hinaus berühmt für ihre bedeutenden historischen Stadtkerne.

Um Stralsunds Chancen zu betonen, führte OB Badrow das Beispiel Regensburg an. Die bayrische Stadt spiele bei den Steuereinnahmen zurzeit in einer höheren Liga. „Aber auch dort lief es nicht immer so gut. Wir müssen unsere langfristigen Strategien daher regelmäßig überdenken.“ Regensburgs Stadträtin Christine Schimpfermann sprach von einer großen Aufbruchsstimmung in Stralsund, mahnte jedoch auch langfristige Konzepte an. „Es gibt viele Herausforderungen, wie das Johanniskloster und den Kampischen Hof.“

Bereits 1973 hatten sich die westdeutschen Mitglieder des Bündnisses zusammengeschlossen. Nach der Wiedervereinigung kamen die ostdeutschen Partner hinzu. Ziel ist es, sich gegenseitig bei der Lösung von städtebaulichen Problemen zu helfen und dabei von den Erfahrungen der anderen zu profitieren. Außerdem macht die Gemeinschaft Druck auf die Politik. „Es geht darum, die Sanierung der historischen Kerne kontinuierlich voranzubringen. Bund und Ländern muss klar gemacht werden, dass die Fördermittel dafür weiter benötigt werden“, sagte Thomas Beese, Baudezernent der Stadt Bamberg, die derzeit den Vorsitz der AG inne hat.

Die Regensburgerin Christine Schimpfermann betonte, dass eine Stadtsanierung niemals abgeschlossen ist. In ihrer Heimatstadt habe man bereits in den 1970erJahren die erste

Sanierungswelle bewältigt. „Damals gab es aber noch keinen Blick für die energetische Sanierung. Jetzt brauchen wir neue Energiekonzepte.“

Alexander Müller

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