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Stralsund Stralsunder Volley-, Hand- und Fußballer beenden Heimspieljahr 2018
Vorpommern Stralsund Stralsunder Volley-, Hand- und Fußballer beenden Heimspieljahr 2018
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18:37 06.12.2018
Die Stralsunder Wildcats Sabrina Dommaschke und Bentje Bornath sind bereit für die „Gallier“ aus Aligse. Quelle: FOTO: Rosa Ahrenberg
Stralsund

Sportfans kommen am Sonnabend in Stralsund voll auf ihre Kosten: Sowohl die Zweitliga-Volleyballerinnen als auch die Viertliga-Handballer und Sechstliga-Fußballer bestreiten ihr letztes Heimspiel 2018. Wer möchte, kann also erst ab 13 Uhr im Paul-Greifzu-Stadion den TSV 1860 im Duell gegen FSV Einheit Ueckermünde beobachten, danach in die Diesterweghalle einscheren, um die Wildcats gegen SF Aligse anzufeuern (17 Uhr) und den Sporttag ab 19.30 Uhr in der Vogelsanghalle ausklingen lassen, wo der Stralsunder HV auf den Grünheider SV trifft.

Rückrunde wie Hinrunde?

Von den drei Mannschaften können die Oberliga-Handballer wohl am entspanntesten ins letzte Heimspiel des Jahres gehen. Der SHV hat alle 13 Spiele der Hinrunde gewonnen, thront an der Tabellenspitze. Selbst bei einer Niederlage gegen den Tabellenzehnten am Sonnabend bliebe die Fischer-Truppe Ligaprimus. Das Hinspiel im Osten Berlins verlief äußerst knapp: Mit der Schlusssirene erzielte Florian Zemlin den 23:22-Siegtreffer.

„Das erste Saisonspiel ist natürlich immer sehr spannend. Jetzt wollen wir es aber besser machen, weil ich hoffe, dass wir unseren Spielstil erweitert und dadurch besser geworden sind“, gibt SHV-Trainer Steffen Fischer vor.

Für den Übungsleiter ist das erste Rückenrundenspiel ein Gradmesser für die Entwicklung des Teams. In dem direkten Vergleich der beiden Duelle am Saisonanfang und Rückrundenstart könne man „eine Tendenz ablesen.“

Den kommenden Gegner sieht Fischer besser, als es die Tabelle vermuten lässt. Ginge es nach Fischer, stünde Grünheide vor Platz 10: „Das ist eine gute Mannschaft, sind stark in die Saison gestartet und haben immer wieder bewiesen, dass sie eigentlich ins obere Tabellendrittel gehören.“ Das Duell am Sonnabend wird zeigen, wie stark sich der SHV weiterentwickelt und ob der Grünheider SV wirklich das Zeug zum Spitzenteam hat.

Wildcats stehen vor Doppelbelastung

Den Zweitliga-Volleyballerinnen steht ein anstrengendes Wochenende bevor. Der 1. VC schlägt erst am Sonnabend gegen SF Aligse auf. 22 Stunden später müssen die Wildcats beim BBSC Berlin ran. Beide Gegner stecken tief im Abstiegskampf, stehen momentan auf dem letzten (Berlin) und vorletzten Platz. Mit zwei Siegen könnte das Team von Trainer André Thiel also einen wichtigen Schritt Richtung Klassenverbleib schaffen und bei maximaler Punktausbeute von Rang acht auf fünf klettern.

„Das wird ein heißes Wochenende. Es gibt viel zu gewinnen“, freut sich Thiel, der mit seinem Team erstmals auf Aligse trifft. Vor dem Aufsteiger hat der Trainer großen Respekt: „Das, was ich von ihnen in der Videoanalyse gesehen habe, hat schon Eindruck gemacht. Sie spielen sehr, sehr mutig, wirken spielstark. Sie wissen mittlerweile, wie man die Gegner ärgert.“ Zuletzt schrammten die „Gallier“ zweimal am Sieg vorbei. In Köln und gegen Oythe verlor Aligse jeweils erst im Tie-Break.

Wie beim letzten Doppelspieltag Anfang November liege der Fokus der Mannschaft voll auf dem Gegner am Sonnabend, versichert Thiel, der natürlich schon einen Matchplan für Berlin in der Hinterhand hat. Aber: „Zunächst freuen wir uns auf das letzte Heimspiel vor Weihnachten“, meint Thiel.

Fußballer winkt Nichtabstiegsplatz

Genau wie die SHV-Handballer starten die Verbandsliga-Kicker des TSV 1860 Stralsund am Sonnabend bereits in die Rückserie. Im letzten Pflichtspiel des Jahres trifft die Elf von Robin Baarhs auf Ueckermünde. Im Vorpommern-Duell kann 1860 mit einem Punktgewinn erstmals seit dem 7. Spieltag die Abstiegsränge wieder verlassen. Dass das trotz 0:4-Auftaktpleite beim FSV Einheit kein Wunschdenken ist, hat das vergangenen Wochenende gezeigt. Beim 2:2 gegen Kühlungsborn, der zwei Plätze vor Ueckermünde (8.) steht, führten die Stralsunder bis kurz vor Schluss, zeigten ihre kämpferisch bislang beste Saisonleistung.

„Wir haben gezeigt, dass wir zu Hause jeden Gegner schlagen könnten, wenn die Einstellung stimmt und wir bis zum Schluss frisch im Kopf sind“, meint Trainer Baarhs und fordert: „Das ist das letzte Spiel 2018 – da muss nochmal gekratzt werden!“

Als gutes Omen bleiben die Fußballer auf dem engen Kunstrasenplatz des Paul-Greifzu-Stadions. Das könnte ein Vorteil sein, denn der glatte Belag „ist es zunächst ungewohnt für den Gegner. Aber wir wissen, wie man darauf spielt“, sagt Baarhs.

Doch nicht nur in der Hansestadt selbst wird gekickt. Wer sich zunächst im Auto aufwärmen möchte, bevor es für 90 Minuten an den Spielfeldrand geht, kann in Miltzow der SG Reinkenhagen gegen den TSV 1860 Stralsund II oder der SG Empor Richtenberg in Barth (beide Sa, 13 Uhr) zuschauen.

Wer am Sonnabend noch nicht genug vom Stralsunder Sport bekommen hat, kann am Sonntag nachlegen: Die Frauen des SHV empfangen den SSV Einheit Teterow zum Tabellennachbarduell in der Verbandsliga (14 Uhr, Diesterweghalle). Die Fußballer Tribseeser SV haben den PSV Ribnitz-Damgarten zu Gast (13 Uhr).

Horst Schreiber und Niklas Kunkel

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