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Stralsunder Wissenschaftler untersuchte Zweizahnwal

Stralsund Stralsunder Wissenschaftler untersuchte Zweizahnwal

Das verendete Tier aus der Wohlenberger Wiek wurde in Schweden obduziert

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Mehrere Wochen hatte sich der Zweizahnwal in der Wohlenberger Wiek aufgehalten und war gut zu beobachten.

Quelle: Michael Dähne

Stralsund. /Stockholm. Am Schwedischen Museum für Naturkunde in Stockholm wurden Anfang letzter Woche Teile der Übereste eines toten Sowerby Zweizahnwales, der im September und Oktober 2015 in der Wohlenberger Wiek bei Wismar beobachtet werden konnte und später gestrandet war, untersucht. Daran nahm mit Wissenschaftlern, Kuratoren und Technikern des größten naturkundlichen Museums Schwedens und der Uni Köln auch der Stralsunder Walforscher Dr. Michael Dähne teil.

Besonderer Fokus lag laut Dähne auf den Mechanismen der Lauterzeugung. Untersucht wurde unter anderem der Stimmapparat, der hochfrequente Echoortungslaute erzeugen kann. Weiterhin widmeten sich die Forscher dem Hörapparat, der die Echos und andere Schallsignale über den Unterkiefer aufnimmt und über sogenanntes akustisches Fett zum Innenohr leitet. Sowohl die Schallerzeugung als auch das Hören seien bei allen Zahnwalen hochentwickelt und spezialisiert, so Dähne. Während Delfine Echoortungsclicks zum Auffinden von Beute und tonale Geräusche, wie zum Beispiel Pfiffe, für soziale Kommunikation nutzen, senden andere Zahnwale, wie zum Beispiel Schweinswale, nur Clicks aus, die — so wird vermutet — für Kommunikation, Beutefang und Navigation genutzt werden.

Das Wal-Skelett verbleibt in Stockholm und wird vorerst in die umfangreiche Sammlung des Schwedischen Museums aufgenommen. Der verendete Schnabelwal war Mitte Oktober 2015 an der schwedischen Küste in der Nähe von Karlskrona angespült worden. Erstmals hatte das Tier am 25. September für Schlagzeilen gesorgt, als es in der Wohlenberger Wiek gestrandet war und von zwei Anglern zurück ins Meer geschoben werden konnte. Danach wurde der Wal immer wieder in den flachen Ostseegewässern gesichtet.

 



kh

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