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Stralsunder wollen ins Filmgeschäft

Stralsund Stralsunder wollen ins Filmgeschäft

Jonathan Göbel und Karl Eckert haben sich mit ihrem Kurzfilm „Strange Society“ beim Deutschen Jugendfilmpreis beworben. Wie stehen wohl die Chancen für die beiden jungen Hansestädter?

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Drehbuchschreiber Jonathan Göbler, mit Darsteller Jakob Gnadler, und Filmemacher Karl Eckert (v.l.) haben sich mit ihrem Kurzfilm „Strange Society“ um den Deutschen Jugendfilmpreis beworben.

Quelle: Caroline Liebeskind

Stralsund. Jonathan Göbel (16) und Karl Eckert (17) haben eine Vision: Die jungen Stralsunder würden gern ins Filmgeschäft einsteigen. Ein Anfang ist vielleicht gemacht. Mit ihrem ersten gemeinsamen Projekt, einem Kurzfilm, haben sie sich um den Deutschen Jugendfilmpreis beworben.

„Strange Society“ heißt der Film, in dem der Alltag der Gesellschaft aus einer anderen Perspektive gezeigt wird. Im Mittelpunkt steht der Schüler Samuel, der seit einem Autounfall im Rollstuhl sitzt und nicht mehr sprechen kann. Das macht ihn zum Außenseiter - und zum Beobachter.

Er beobachtet die Menschen in seiner Umgebung und sieht die vielen alltäglichen Gemeinheiten. Ob es die Diskriminierung von Minderheiten, die Rücksichtslosigkeit gegenüber Älteren oder der Drang nach Selbstdarstellung sind.

Die Idee zu dem Film hatte Jonathan Göbel, der an der Jona-Schule lernt. Das Drehbuch schrieb er quasi über Nacht, denn er entschloss sich relativ kurzfristig, sich mit einem eigenen Beitrag beim Filmpreis zu bewerben. Insgesamt hat die Produktion des Films drei Wochen in Anspruch genommen. 23 Rollen waren zu besetzen, am Ende wirkten insgesamt 45 Personen mit. Der Aufwand, diesen Film zu drehen, war riesig, denn den Jungs stand keinerlei Budget zur Verfügung.

Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wer sich davon überzeugen möchte, kann sich den Film auf Youtube anschauen.

Miriam Weber

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