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Streetfood-Karawane macht am Sund Station

Stralsund Streetfood-Karawane macht am Sund Station

Zum zweiten Mal hat in der Hansestadt Stralsund die große Streetfood-Karawane auf dem Neuen Markt gestoppt. Dicht umringt von Hunderten Menschen waren die fantasievoll gestalteten Imbiss-Wagen, aus denen sich wohlriechende Dunstschwaden über den Platz ausbreiteten.

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Die Streetfood-Karawane machte am Wochenende auf dem Neuen Markt Zwischenstopp und lockte unzählige Genussmenschen an. FOTOS (5): CHRISTIAN RÖDEL

Stralsund. Streetfood ist momentan in aller Munde und das längst nicht mehr nur in den Metropolen der Republik: Eine Karawane gleichen Namens machte am vergangenen Wochenende für zwei Tage Halt auf dem Neuen Markt, und der Andrang war riesig! Dicht umringt waren die phantasievoll gestalteten Imbiss-Wagen, aus denen sich wohlriechende Dunstschwaden über den Platz ausbreiteten. Die meisten Stände der Streetfood-Karawane haben ihren Ursprung in den Bundesländern westlich der Elbe.

OZ-Bild

Zum zweiten Mal hat in der Hansestadt Stralsund die große Streetfood-Karawane auf dem Neuen Markt gestoppt. Dicht umringt von Hunderten Menschen waren die fantasievoll gestalteten Imbiss-Wagen, aus denen sich wohlriechende Dunstschwaden über den Platz ausbreiteten.

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Die „Vegane Waffelschmiede“ von Marina Schaffer aus dem nordfriesischen Örtchen Bredstedt zählte zu den Highlights der kulinarischen Veranstaltung, die am vergangenen Wochenende in der Region viele hunderte neue Fans hinzubekommen haben dürfte.

Die Lehrerin Maria Engel war jedenfalls total begeistert von dem Streetfood-Event auf dem Neuen Markt und lobte die Initiative: „So ein schönes, vielfältiges Angebot mit frisch zubereiteten Imbissgerichten habe ich bisher in dieser Stadt noch nicht erlebt“, sagte die 31-jährige Pädagogin.

Die Streetfood-Karawane bediente für zwei Tage eine Stralsunder Marktlücke, von der sich viele Einheimische wünschten, dass sie zukünftig regelmäßig auch in der Hansestadt bedient werden sollte.

Gleich neben der „Waffelschmiede“, die übrigens auch köstliche Fruchtpürees zum Waffelgebäck servierte, war der Stand von Jan Roder aus Braunschweig mit seinem Limonaden-Angebot aufgebaut. „Wir produzieren unsere Drinks aus völlig unbedenklichen Zutaten“, betonte der Händler. Die zehnjährige Ava Heitmann war von einem Smoothie besonders begeistert und zwar von „Basilikum-Lemon“. Anstatt mit stark zuckerhaltiger amerikanischer Dunkelbrause sich den Durst zu löschen, zieht Ava ohnehin gesunde Drinks vor. Aus ernährungsphysiologischer Sicht haben Avas Eltern alles richtig gemacht, wenn das eigene Kind freiwillig auf überzuckerte Getränke freiwillig verzichtet. Sehr exotisch war das kulinarische Angebot am Steamer des „My-Food-Trains“, frei übersetzt: Mein Leckerkost-Zug, der bei seinem Stralsunder Zwischenstopp unter anderem Krokodil-Fleisch aus dem Lokomotiven-Rauch kredenzte. Das Braunschweiger Lokführer-Ehepaar, das sich lediglich mit Biggi und Andy vorstellte, meinte lachend:

„Krokodil schmeckt wie eine Mischung aus Fisch und Hühnchenfleisch“. Vor Biggis und Andys qualmendem Lokomotiven-Stand bildete sich jedenfalls ebenso eine große Menschentraube.

„Wenn ich das rieche und schmecke, was es hier gibt, komme ich irgendwie in Urlaubsstimmung“, meinte Steffi Jakat, die als Lehrerin im Stralsunder Förderzentrum „Lambert Steinwich“ arbeitet.

Die 26-jährige Hansestädterin Rubinia Behnke, die mit ihrem Freund verschiedene Imbissangebote ausprobierte, meinte: „Es ist für alle Geschmacksrichtungen etwas dabei und ich frage mich, warum es hier nicht auch gegrillte Insekten gibt. Die fehlen noch.“

Christian Rödel

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