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Studentenclub „8cht Vorne“ macht zu

Stralsund Studentenclub „8cht Vorne“ macht zu

Damit verschwindet eine der letzten Diskos in Stralsund, in denen die Nacht durchgetanzt werden konnte. Doch die Macher haben bereits etwas Neues vor.

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Die Macher des „8cht Vorne“ stehen jetzt hinterm Tresen von „Knut’s Bar“ (v.l.): Fabian Schwabe, Lars-Ole Größel und Josephine Hoffmann.

Quelle: Alexander Müller

Stralsund. Der Studentenclub „8cht Vorne“ im Stralsunder Hafen schließt bald für immer. Am Wochenende finden noch zwei Abschiedsparty statt – dann ist Schluss. „Wir hatten nicht mehr das Gefühl, dass wir die studentische Kultur damit so fördern können, wie wir es uns vorstellen“, sagt der 23-jährige Fabian Schwabe vom „Carpe Diem“-Verein, dessen Mitglieder das „8cht Vorne“ betrieben haben. Zuletzt seien außerdem immer weniger Gäste gekommen.

 

Wann und wo

Knuts Bar - Der Studentenkeller, Mönchstraße 41, täglich geöffnet ab 19 Uhr, Abschiedsparty „Closing Weekend“ im „8cht Vorne“, kommenden Freitag und Samstag jeweils ab 22 Uhr, An der Fährbrücke 3,  unter dem Restaurant „Fischermann’s“

Neuer Laden mit Sesseln wie aus Omas Wohnzimmer

Doch die Studenten haben bereits einen neuen Laden aufgemacht. Der heißt „Knut’s Bar“ und befindet sich in der Mönchstraße, genau dort, wo früher die Bar „Campus“ war. Hier soll es aber künftig ruhiger zugehen. Die Einrichtung zeigt schon, wie sich die Studenten ihre neue geistige Heimat vorstellen. In jeder Ecke stehen alte Sessel, daneben Stehlampen, die aus Omas Wohnzimmer stammen könnten, die Barhocker tragen Blümchenmuster. Es gibt eine Tischtennisplatte und einen Kickertisch.

Die Zeit der fetten Partys ist vorbei

„Das ist unser Wohnzimmer. Die Leute sollen hier nach Hause kommen“, sagt Fabian Schwabe. Seine Kollegin Josephine Hoffmann (27) hat noch mehr Ideen: „Vielleicht bieten wir irgendwann Hausschuhe an?“ Das heißt aber auch: Die Zeit der fetten Partys ist erstmal vorbei, der Fokus wird auf ruhigeren Veranstaltungen liegen. Dazu gehören etwa Kneipenquiz, Pokerturniere und Live-Musik.  

Alexander Müller

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