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Studentin räumt ihr Zimmer für neuen Stralsund-Krimi

Stralsund Studentin räumt ihr Zimmer für neuen Stralsund-Krimi

Swea Gaus überließ ihre Wohnung in Holzhausen dem Team um Katharina Wackernagel / Im 12. Teil jagen Ermittler ein Phantom an der Hochschule

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Szene aus dem jüngsten Teil der Stralsund-Krimi-Reihe „Das Phantom“: Kommissarin Nina Petersen (Katharina Wackernagel) und Kommissar Karl Hidde (Alexander Held) am Fundort der ermordeten jungen Studentin Sonja Richter (Lynn Hertzner).

Quelle: Foto: Zdf/gordon A.timpen

Stralsund. Etwa sechs Millionen Zuschauer schalten ihren Fernseher ein, wenn ein Krimi aus der Stralsund-Reihe des ZDF auf dem Programm steht. Die letzte Folge „Kein Weg zurück“ hatte mit 7,01 Millionen Zuschauern eine sensationelle Quote von 22,9 Prozent eingefahren. Für Wolfgang Cimera ein Beleg für den Erfolg dieses Formats. „Stralsund als Krimireihe ist zu einer festen Größe beim Zuschauer geworden“, sagt der Produzent.

Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf den 12. Teil, der am Samstagabend ausgestrahlt wird. Der heißt „Stralsund – das Phantom“ und spielt an der Hochschule Stralsund (HOST). Zu denen, die sich diese Folge unbedingt angucken werden, gehört Swea Gaus. Die 25-Jährige studiert Betriebswirtschaftslehre an der HOST und zog im letzten Frühjahr für die Zeit der Dreharbeiten auf dem Campus aus ihrer Studentenbude in Holzhausen aus. Für ihre Unterstützung und die vieler Helfer bedankte sich die Produktionsfirma Network Movie mit einer Einladung zur Vorschau auf „Stralsund – das Phantom“ am 1. Februar an der HOST.

„Meine Mitbewohnerin und ich sind gefragt worden, ob das Produktionsteam unsere Wohnung nutzen darf“, sagt Swea Gaus. Nach dem Okay wurde das Zimmer zum Drehort umgebaut, der im Film von Studentin Sonja Richter (Lynn Hertzner) bewohnt wird, die laut Plot tot am Strand gefunden wird. „Wir haben uns noch einmal in die Wohnung geschlichen und waren erstaunt, wie sehr alles verändert war“, sagt die BWL-Studentin. Freudig überrascht war sie, als nach Drehschluss tatsächlich alles wieder ordentlich an seinem alten Platz stand. Swea Gaus erinnert sich gerne an die Zeit, als an der Hochschule gedreht wurde: „In Holzhausen waren mehr Leute unterwegs als sonst. Überalls standen Scheinwerfer und Menschen herum. Wir als Neugierige wurden immer ermahnt, leise zu sein.“

Für Produzent Wolfgang Cimera ist solche Unterstützung wertvoll. „Die Zusammenarbeit war sehr offen und entgegenkommend. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir uns in einer Hochschule für Dreharbeiten nahezu frei in Hörsaal oder Mensa bewegen können“, sagt er und schließt auch die Hansestadt in sein Lob mit ein. „So eine Krimi-Reihe funktioniert nicht, wenn die Stadt nicht dahintersteht.“

Für Stadtsprecher Peter Koslik sind die Krimis mit Stralsund im Titel eine bundesweite Werbung für die Hansestadt. „Gut, dass Stralsund mit dieser TV-Reihe einen festen Platz in der Hauptsendezeit des ZDF gefunden hat.“

Für den Produzenten ist Stralsund einer der beiden Faktoren, die den Erfolg der Krimireihe beim Zuschauer ausmachen. „Die Stadt und ihr Umfeld haben visuell und erzählerisch viel zu bieten“, betont er. Der andere Erfolgsgarant ist die starke Besetzung der Rollen des Ermittlerteams mit Katharina Wackernagel als Kommissarin Nina Petersen, Alexander Held als Hauptkommissar Karl Hidde, Karim Günes (Karim Uthmann) oder Therese Hämer (Caroline Seibert) und vielen anderen bekannten Schauspielern.

In „Stralsund – Das Phantom“ jagen Nina Petersen und ihre Kollegen einen Frauenmörder, der sein Unwesen im Umfeld der Hochschule treibt.

Sendetermin: Samstag, 20.15 Uhr, ZDF. Ab sofort online in der ZDF-Mediathek.

Jörg Mattern

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