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Stralsund Studie untersucht politische Einstellung
Vorpommern Stralsund Studie untersucht politische Einstellung
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00:01 13.09.2016

Die achte Erhebungswelle einer europäischen Langzeitstudie zu sozialen und politischen Einstellungen der Menschen in Europa (European Social Survey, kurz ESS), hat begonnen. Im Auftrag der Universität Bielefeld sind Interviewer des Instituts für angewandte Sozialwissenschaft auch im Landkreis Vorpommern- Rügen unterwegs. Bundesweit werden in 180 Kreisen und Gemeinden 3000 Personen befragt.

Der ESS gilt als eine der größten sozialwissenschaftlichen Befragungen in Europa. So werden nicht nur Meinungen und Einstellungen der Menschen in Deutschland erhoben, sondern auch die von Menschen aus 20 weiteren europäischen Ländern. Insgesamt werden rund 40000 Personen in ganz Europa befragt.

Ganz unangekündigt wird allerdings kein Interviewer vor der Haustür stehen: Die repräsentativ ausgewählten Personen werden vorab per Post informiert und eingeladen, an der Befragung unter dem deutschen Studientitel „Deutschland in Europa“ teilzunehmen. Die Befragung selbst wird durch einen Interviewer anhand eines Fragebogens durchgeführt. Die Interviewer können sich ausweisen.

Bereits seit 2002 erfassen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem ESS alle zwei Jahre Einstellungen und Verhaltensweisen der Bevölkerung in Europa. In den bisherigen sieben Erhebungen haben etwa 350000 Personen in insgesamt 36 Ländern daran teilgenommen. In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt der Studie auf den Einstellungen zum Wohlfahrtsstaat sowie zu Klimawandel und Energiesicherheit. Weitere Themen der Studie sind zum Beispiel das persönliche Wohlbefinden und die Gesundheit, allgemeine Wertvorstellungen, Freundschaften und soziale Kontakte, das politische Interesse, Religionszugehörigkeit, Diskriminierungserfahrungen sowie die Mediennutzung der Befragten.

Der ESS wird in der achten Welle durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die deutsche Teilstudie ist in dem Projekt ESS durch ein nationales Team um Professor Dr. Stefan Liebig von der Universität Bielefeld vertreten. Weitere Mitglieder des Teams kommen von der Universität Mannheim, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Leibniz Institut für Sozialwissenschaften.

OZ

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