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Stralsund Suche nach Bomben im Strelasund
Vorpommern Stralsund Suche nach Bomben im Strelasund
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20:10 01.11.2017
Ein Plakat an der Stralsunder Ostmole warnt vor den Gefahren, die sich auf dem Grund des Strelasundes befinden könnten. Quelle: Alexander Müller
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Stralsund

Sprengstoffexperten suchen derzeit den Meeresboden am Stralsunder Dänholm ab. Sie vermuten, dass dort Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg liegen könnten. Weil an der Ostmole in den nächsten Monaten ein neuer Wasserwanderrastplatz entstehen soll, will man nun etwaige Blindgänger aufspüren und entfernen. Dabei kommen modernste Gerätschaften zum Einsatz, darunter eine Spezialkamera, die mithilfe akustischer Signale ein optisches Bild erzeugt.

Experten vermuten im Wasser an der Stralsunder Ostmole Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Mit modernster Technik wird nun nach ihnen gesucht, um den Bau neuer Liegeplätze für Segler abzusichern.

1944 gab es vier große Bombenangriffe auf Stralsund. Besonders schwer war der Angriff am 6. Oktober. Damals warfen die Amerikaner hunderte Tonnen Sprengstoff auf die Hansestadt. „Wir können auf historischen Luftbildern, die während des Angriffes gemacht worden sind, erkennen, dass große Teile Stralsunds dabei zerstört wurden. Darunter auch der Dänholm“, sagt Kay Winkelmann, Fachplaner Kampfmittelräumung.

Insgesamt fließen 7,41 Millionen Euro in das Bauvorhaben auf dem Dänholm. Eine Million davon kostet allein die Suche nach Munition. Dort sollen 22 Liegeplätze für Wasserwanderer und ein Anleger für Flusskreuzfahrtschiffe entstehen.

Alexander Müller

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