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Stralsund Sundair ist startklar: Verträge mit Flughäfen unterzeichnet
Vorpommern Stralsund Sundair ist startklar: Verträge mit Flughäfen unterzeichnet
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00:05 25.11.2016

. Die erste Fluggesellschaft der Hansestadt ist bereit zum Abheben: Sundair und der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen haben Verträge mit drei deutschen Flughäfen abgeschlossen, so dass 2017 erstmals Flieger mit dem „Sundair“-Logo abheben können. Nach Berlin und Frankfurt am Main kommt nun der Regionalflughafen in Kassel als dritte Basis hinzu. Am Ziel sieht sich der Stralsunder Unternehmer und Sundair-Chef Marcos Rossello damit aber noch lange nicht: „Wir glauben, dass wir weiter wachsen können.“

„Wir glauben, dass wir weiter wachsen können.Marcos Rossello, Sundair-Chef

In der hessischen Stadt soll ab dem 1. Juli ein Flugzeug stationiert werden. Geplant sind Flüge nach Mallorca, Fuerteventura, Gran Canaria, Antalya und Kreta. 30000 Fluggäste sollen ab Kassel mit Sundair in den Urlaub fliegen. „Wir haben auch mit anderen Flughäfen gesprochen, zum Beispiel Dresden, Leipzig und Düsseldorf. Ein entscheidender Punkt für Kassel war, dass von dort kein anderer fliegt“, erklärt Marcos Rossello. Für den defizitären Regionalflughafen Kassel könnte das die Rettung bedeuten.

Stralsunder, die mit ihrer neuen Fluggesellschaft verreisen wollen, können demnächst Tickets direkt auf der Internetseite buchen. Von Berlin und Frankfurt sollen ab Sommer 2017 Ziele wie die Kanaren, Palma, Malaga, Kreta, Ägypten und Bulgarien angesteuert werden.

Der Unternehmer Rossello ist Gründer von „Air41“, einem Anbieter von IT-Programmen für Fluggesellschaften in Berlin. Jetzt lebt er in Stralsund und konzentriert sich auf sein neues Projekt – eine eigene Airline. Mit Schauinsland-Reisen konnte Rossello eines der größten deutschen Reiseunternehmen als Partner gewinnen. Der Duisburger Reiseanbieter hatte im Herbst 50 Prozent der Anteile an der Stralsunder Fluggesellschaft übernommen.

Dass Sundair künftig auch von Rostock/Laage starten könnte, ist nicht in Sicht. „Bis jetzt hat sich keiner von dort bei uns gemeldet“, sagt Rossello. Außerdem gebe es mit Germania dort bereits eine Airline, die Urlaubsziele anfliege.

Derzeit arbeiten bei Sundair rund 30 Mitarbeiter. „Es werden jede Woche mehr“, sagt Rossello. Auch bei der Suche nach einem Grundstück für den Verwaltungssitz in Stralsund ist man offenbar fündig geworden. Im Gespräch ist laut Rossello ein Grundstück auf dem Dänholm. Für die Übergangszeit hat die Fluggesellschaft ein Büro in der Innenstadt angemietet.

Mitarbeiter suchen derzeit weltweit nach geeigneten Fliegern. Zuletzt war man dafür in den USA und Finnland unterwegs. Geplant ist, drei Flugzeuge aus der Modellfamilie Airbus-A320 zu leasen. An Bord soll es Snacks, ähnlich wie bei Easyjet oder Ryanair, nur käuflich zu erwerben geben. Vorstellbar sei es, Produkte aus Stralsund, wie etwa Störtebeker-Bier, anzubieten.

Wer Flugbegleiter werden möchte, bekommt die Chance, diesen Traum bei Sundair zu verwirklichen. Demnächst finden Auswahlprogramme in Frankfurt und Kassel statt. Bewerbungen können per E-Mail eingereicht werden.

Alexander Müller

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