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Stralsund Sundstädter überzeugen im europäischen Vergleich
Vorpommern Stralsund Sundstädter überzeugen im europäischen Vergleich
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00:15 08.05.2018
Karsten Janzon (l.) vom SV Medizin Stralsund im Duell mit Leszek Kucyrka aus Stargard. Quelle: Foto: Wenke Büssow-Krämer
Stralsund

Auf erfolgreiche Tage blicken Stralsunds Tischtennisspieler zurück. Mehr als 300 Starter haben sich an der Stadtmeisterschaft und dem Pomerania Cup beteiligt.

Längst reisen die Teilnehmer nicht nur aus Greifswald, Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Berlin, Kiel und Niedersachsen an den Sund. Auch die polnischen, dänischen und schwedischen Sportler gehören seit vielen Jahren zu den Gästen. Mit dem ehemaligen Stralsunder Eberhard Glasow stand zudem ein Niederländer auf der Starterliste.

„Vor allem im Jugend- und Seniorenbereich hatten wir in diesem Jahr einen Teilnehmerzuwachs“, berichtet Turnierleiter Georg Weckbach vom SV Medizin Stralsund. Die Senioren begannen bereits am Donnerstag mit ihren Duellen, bevor es am Wochenende an den 14 Tischen in der Diesterweg-Halle in die Entscheidungsphase ging. In den 19 Wettbewerben der Stadtmeisterschaft holten sich neun Stralsunder den Titel. Marianne Lutz und Karsten Janzon gelang das sogar in jeweils zwei Wettbewerbsklassen.

Die Team-Kämpfe im Pomerania-Cup wurden in fünf von zehn Rubriken ebenfalls von Stralsundern gewonnen. Auch hier war Marianne Lutz mit Partnerin Sophia Scheel siegreich und wurde damit erfolgreichste Stralsunderin.

„Mit dem Abschneiden können wir sehr zufrieden sein. Am wichtigsten sind aber nicht die Siege, sondern das Spiel und Zusammensein“, meint Georg Weckbach. „Mit unseren Partnerstädten pflegen wir da seit Jahren einen regelmäßigen Austausch bei den Turnieren.“ So sind die Stralsunder im Januar stets bei der Stadtmeisterschaft in Kiel und im Juni beim Turnier in Stargard vertreten. Mit den Schweden treffen sich die Sundstädter immer wieder zu Duellen an den Tischen.

Zum Aufenthalt in Stralsund gehört das gemeinsame Abendessen im Grünthaler Krug. „Die persönlichen Beziehungen sind seit Jahren gewachsen. Da wird man zu den Turnieren auch schon mal privat aufgenommen“, sagt Weckbach, der wie im Vorjahr mit dem Schweden Leif Uddgren einen Partner für den Pomerania Cup fand und erneut gewann.

Wer nicht im Vorfeld einen Duett-Partner vereinbart hat, kann auf Wunsch spontan fündig werden. In der Teilnehmergruppe der Mädchen bewies die Stralsunderin Delia Grulich mit ihrer schwedischen Partnerin erneut Talent und gewann nach der Stadtmeisterschaft auch im Doppel den Pomerania Cup. Damit gehört auch sie zu den leistungsstärksten Stralsunder Teilnehmern. „Vorher nie miteinander gespielt zu haben, bedarf dann eben der Fähigkeiten eines Spielers, sich darauf einzustellen“, erklärt der Vereinsvorsitzende.

Die Beliebtheit des Turniers zeigt sich auch darin, dass schon jetzt Anmeldungen für das nächste Jahr eingereicht wurden. „Nicht bei jedem Turnier haben wir internationale Gäste. Das macht dieses Wochenende immer zu etwas Besonderem“, hob auch Simone Krüger hervor.

Stralsunder Sieger

Die Einzel der Stadtmeisterschaft entschieden folgende Medizin- Sportler für sich: Delia Grulich (Mädchen), Sabine Witte (Seniorinnen 40), Marianne Lutz (Seniorinnen 50 und Damen B), Petra Marschke (Seniorinnen 60), Karsten Janzon (Senioren 40 und Herren B), Frank Solbrig (Senioren 50), Gerd Bruhs (Senioren 65), Hermann Sack (Senioren 80).

Vom TSV 1860 Stralsund gewann Christiane Scharlau in der Altersklasse Seniorinnen 70.

Auch den Pomerania Cup konnten die Teams des SV Medizin in Stralsund verteidigen. Marianne Lutz und Sophia Scheel siegten bei den Damen, Michael Carls und Jean-Pierre Reichenbach gewannen die Herren Duelle. In der Gruppe der Mädchen siegte Delia Grulich mit ihrer Partnerin Inez Nilsson von Malmö IF. Marianne Lutz war mit Birgit Schön vom TSV Bordesholm bei den Seniorinnen

40 erfolgreich. Georg Weckbach holte sich mit Leif Uddgren (Uddevalla BTK) den Pokal der Senioren 70.

wbk

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