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Stralsund Textile Spuren von Schmerz und Schönheit
Vorpommern Stralsund Textile Spuren von Schmerz und Schönheit
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12:34 24.03.2014

Ihre Exposition „Textilkunst und Installationen“ ist bis zum 27. Januar im Speicher Böttcherstraße des Kulturhistorischen Museums zu sehen.

Jorinde Gustavs hat dafür Arbeiten aus den letzten zehn Jahren, wie verschiedene Nähmaschinengrafiken, zusammengestellt, aber auch die weißen Tüchlein, die als Installation „Frauennamen“ zum 725-jährigen Jubiläum in der Nikolaikirche zu sehen waren. Und in grellem Kontrast dazu: der rostbraun-blutige Farbton alter Scheuertücher, Wischlappen und Laken, drapiert an Wänden und auf einem alten rostigen Bettgestell. Die Künstlerin will damit, so sagte sie gegenüber OZ, an Frauenschicksale und das Leid durch Kriege erinnern, das immer aktuell ist und nie vergessen werden darf. Für sie realisiere sich dieses Aufheben und Bewahren gerade in den vergänglichen Alltagsobjekten.

Zur Eröffnung am Sonntag konnte Direktor Dr. Andreas Grüger eine überaus große Gästeschar begrüßen. In seiner Einführung hob Dr. Gerd Franz Triebenecker die Verbindung von Spuren des Schmerzes in den chaotischen Resten und Spuren der Schönheit in den Damasttüchlein hervor. „Die Ausstellung gerät zu einer Verbeugung vor den Frauen. Jorinde Gustavs gibt den Dingen ihre Würde zurück.“



E. GÜNTHER

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