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Theater-Fusion in Gefahr? Gewerkschaften unterbrechen Verhandlungen

Stralsund/Berlin Theater-Fusion in Gefahr? Gewerkschaften unterbrechen Verhandlungen

Bei dem geplanten Zusammenschluss des Theaters Vorpommern (Stralsund/Greifswald) mit der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz fordert die Arbeitgeberseite drastische finanzielle Einschnitte.

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Das Theater Stralsund ist eine Spielstätte des Theater Vorpommern.

Quelle: Stefan Sauer

Stralsund/Berlin. Die geplante Fusion der Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz (TOG) und des Theaters Vorpommern zum Staatstheater Nordost gerät ins Stocken. Die Gewerkschaften der Beschäftigten haben die Verhandlungen über einen Fusionstarifvertrag abgebrochen. Die Forderungen der Arbeitgeberseite seien inakzeptabel, teilten die Künstlergewerkschaften DOV, GDBA und VDO am Freitag in Berlin mit. Erwartet werde umgehend ein ernstzunehmendes Angebot.

Nach Angaben der Gewerkschaften sollen alle künstlerisch Beschäftigten herabgestuft werden. Das Orchester mit 120 Musikern werde nicht in die höchste Tarifgruppe A, sondern B eingestuft. Die Gagen des Chores würden sinken. Berufsgruppen wie Solisten, Tänzer und künstlerische Bühnentechniker sollen nach der Fusion weit unterhalb der Fläche bezahlt werden, beklagten die Gewerkschaften.

Das Land plant aus Kostengründen die Fusion des Theaters Vorpommern (Stralsund/Greifswald) mit der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz zu einem „Staatstheater Nordost“. Der umstrittene Zusammenschluss, bei dem das Land Mehrheitsgesellschafter würde, soll 2018 umgesetzt werden.

OZ

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