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Trajekt „Von Strolsund na Ollefähr“

Stralsund Trajekt „Von Strolsund na Ollefähr“

Auf der Seite des Stralsund-Albums geben Hansestädter mit ihren Bildern und Geschichten Einblicke in ihre eigene Stadthistorie.

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Die Trajekt-Strecke zwischen Altefähr und Stralsund wurde im Jahr 1883 in Betrieb genommen.

Quelle: Mathias Janzen

Stralsund. Petra Ostwald ist ganz hingerissen: „Dieses Foto ist so süß, es erinnert mich an meine Kindheit, die so schön und unbeschwert war, in Knieper Nord und dann Richtung Knieperdamm-Brunnenaue“, kommentiert sie ein Foto von Klaus Fröhlich.

Stralsund-Album

Eine Stadt

erinnert sich

Auf der Facebook-Seite des Stralsund-Albums hat Klaus Fröhlich einige Bilder aus der Zeit Anfang der 60er-Jahre in der Tribseer Vorstadt gepostet. Das Stralsund-Album ist ein gemeinsames Projekt des Hinstorff Verlages und der OSTSEE-ZEITUNG. Im März des vergangenen Jahres hatten wir erstmals dazu aufgerufen, sich gemeinsam zu erinnern und Fotos aus 50 Jahren Stadtgeschichte zu posten oder zu schicken. Das Ergebnis ist der Bildband „Stralsund-Album. Eine Stadt erinnert sich“, der im November veröffentlicht wurde.

Doch die Bilderschau geht weiter, denn viele Geschichten sind noch nicht erzählt. So wie die schönen Kindheitserinnerungen von Klaus Fröhlich, die sein Vater Johannes, ein leidenschaftlicher Hobby-Fotograf, im Bild festhielt. „Unser Leben in der Tribseer Vorstadt hat sich damals auf der Straße abgespielt, weil die Kinder aus allen Häusern zusammen draußen spielten.“ An seine Kindheit hat er ausschließlich fröhliche und schöne Erinnerungen.

„Die Oberschule Tribseer Vorstadt wurde 1959 eröffnet und ich wurde 1962 eingeschult. Alles war in einer Aufbruchsstimmung, weil rundherum auch so viel gebaut wurde“, sagt Klaus Fröhlich.

Kindergeburtstage, Hausfeste, Rodeln vor der Tür oder die ersten Versuche, auf den Rollschuhen unterwegs zu sein. All das hielt Johannes Fröhlich mit der Kamera fest. „Es sind vor allem Bilder aus den 60er-Jahren“, sagt Klaus Fröhlich. Aufbewahrt werden die Fotos in Alben und immer mal wieder blättert die Familie diese durch und schwelgt in Erinnerungen.

Viele Stralsunder erinnerten sich außerdem an die Trajekt-Strecke, die zwischen Stralsund und Altefähr hin- und herfuhr und von der Mathias Janzen ein Foto postete. Da wurden gleich ganze Liedstrophen rausgesucht, die die Verbindung zwischen Festland und Insel thematisieren: „Von Strolsund na Ollefähr, geiht‘n Damper hen un her“.

1882 entstanden Gleisanlagen auf der Strecke von Altefähr nach Bergen sowie Trajektanlagen in Altefähr und in Stralsund, die 1883 ihren Betrieb aufnahmen.

Haben Sie noch Fotos, die Sie gern zeigen möchten und deren Geschichten Sie erzählen möchten? Vielleicht von besonderen Ereignissen in der Stadt oder Personen, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind?

Oder haben Sie Bilder von ein paar schönen Postkarten oder Souvenirs mit Stralsund-Motiven oder Aufnahmen aus Betrieben? Eine zeitliche Einschränkung gibt es nicht. Dann posten Sie sie auf der Seite www.facebook.com/stralsundalbum, senden eine Mail an stralsundalbum@hinstorff.de oder schicken sie an unsere Redaktion am Apollonienmarkt 16 in 18439 Stralsund.

Sich gemeinsam erinnern

Das Stralsund-Album ist ein Gemeinschaftsprojekt des Hinstorff Verlages und der OSTSEE-ZEITUNG.

Im März 2015 wurden erstmals Stralsunder dazu aufgerufen, Fotos aus 50 Jahren Stadtgeschichte zu senden. Eigens dafür gibt es eine Facebook-Seite.

Das Ziel des Projektes war und ist es, dass sich die Hansestädter gemeinsam erinnern. Die Facebook-Seite bietet eine Plattform dafür, sich gemeinsam über Ereignisse oder Personen auszutauschen.

Im November des vergangenen Jahres erschien der Bildband „Stralsund-Album. Eine Stadt erinnert sich“.

Auf 127 Seiten finden sich dort viele der geposteten Fotos der Stralsunder, unzählige Kommentare und zahlreiche Hintergrundinformationen zu den Motiven.

Das Stralsund-Album ist im Servicecenter der OSTSEE-ZEITUNG, Apollonienmarkt 16, und in den Hugendubel-Buchhandlungen erhältlich. Außerdem kann es direkt beim Hinstorff Verlag bestellt werden.

Von Miriam Weber

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18439 Stralsund

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Montag bis Freitag
10.00 bis 18.00 Uhr

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Telefon: 0 38 31 / 20 67 40
E-Mail:  stralsund@ostsee-zeitung.de

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