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Stralsund Trauben hängen hoch: Wildcats greifen zu
Vorpommern Stralsund Trauben hängen hoch: Wildcats greifen zu
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00:00 02.02.2018
Stralsund

Ihr 99. Heimspiel seit dem ersten Aufstieg in die 2. Bundesliga 2008 bestreiten die Wildcats morgen (17.00 Uhr) gebührend gegen den derzeitigen Erstplatzierten DSHS SnowTrex Köln. Mit dem Ligafavoriten erwarten die Stralsunder Volleyballerinen aber zumindest keine unbekannte Größe. „Wir kennen Köln nun schon lange und wissen, wie sie spielen“, sagt Wildcats-Coach André Thiel, der die Entwicklung des Teams in den letzten Jahren ausgiebig mitverfolgen konnte.

„Köln spielt recht fehlerarm, daher müssen Punkte gut erarbeitet werden“, so Thiel. Natürlich wollen die Gastgeberinnen ihre Heimserie halten. Immerhin gestalteten die Sundstädterinnen in dieser Saison ihre Heimserie stets siegreich. „Wir wissen, dass wir sie unter Druck halten müssen. Wer das schafft, hat auch gute Chancen. Köln mag vielleicht der Favorit sein, aber durch den Heimvorteil steht es 50:50. Auswärts würde meine Einschätzung da anders aussehen“, meint der Wildkatzen-Trainer. Gerade daher hofft das Team auf eine wieder gut gefüllte Halle und reichlich Rückenstärkung durch die Zuschauer.

„Die Trauben hängen hoch gegen Köln. Wir haben aber den Anspruch, zu gewinnen“, so Thiel. Der Trainer sieht sein Team dafür gut in Form, auch wenn einige Spielerinnen verletzungs- und krankheitsbedingt oder durch Prüfungsvorbereitungen nur eingeschränkt im Training waren. „Die Vorbereitung hätte besser sein können. Aber das müssen wir wettmachen, indem wir mit starkem Zusammenhalt und Siegeswillen auftreten. Wir müssen unsere Leistungen auf hohem Niveau abrufen, aber wegen solcher Spiele spielen wir Volleyball“, betont der Coach.

Als Tabellendritter kann Stralsund morgen auf einen vollzähligen Kader für das Spiel an der Tabellenspitze zurückgreifen. „Doch auch Köln hat einen breit aufgestellten Kader. Wir müssen versuchen, einfach besser zu sein.“ Auch der Gegner weiß um die Heimstärke der Stralsunderinnen, die bisher alle Punktspiele seit Saisonbeginn zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Köln hingegen verlor in diesem Jahr bereits eine Heimpartie (gegen Oythe). Schon in der Hinrunde hatten sie zwei Niederlagen gegen VT Hamburg (Heim) und in Dingden einstecken müssen.

Wenn also beide Teams ihre volle Stärke abrufen, können sich die Zuschauer auf ein enges und vielleicht auch langes Spiel einstellen. Fest steht, dass die Wildcats an die Leistungsgrenze gehen müssen und wollen. „Es ist ein Spitzenteam, aber auch eine schlagbare Mannschaft“, geht Thiel optimistisch in die Begegnung.

Im Hinspiel bei SnowTrex ist es den Stralsunderinnen nicht gelungen, ihr volles Niveau abzurufen. Am 14. Oktober gewannen die Kölnerinnen mit 3:0 (25:17, 25:21, 25:19).

Die Gäste liegen derzeit mit 38 Zählern immer noch mit vier Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze, wobei Stralsund schon eine Begegnung mehr auf der Liste hat.

Wenke Büssow-Krämer

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