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Stralsund Türen öffnen für Europa
Vorpommern Stralsund Türen öffnen für Europa
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00:05 29.03.2017
Schüler und Lehrer aus fünf Nationen, unter ihnen Stralsunder, trafen sich zum Austausch in Portugal. Quelle: Foto: Annette Pontow
Stralsund

Treffen sich ein singender, ehemaliger Fußballspieler und eine tanzende Mathelehrerin... Klingt wie der Anfang eines schlechten Witzes, passierte aber in einem kleinen Restaurant in Bragas bei der Abschlussfeier des Erasmustreffens in Portugal, an dem auch Schüler und Lehrer des Hansa-Gymnasiums teilnahmen. Erasmus ist ein von der EU gefördertes Programm.

Mit der unvergesslichen Showeinlage des Fußballspielers und der Mathelehrerin aus einer der teilnehmenden Schulen, wurde das Ende einer ereignisreichen Woche für alle Vertreter der fünf beteiligten Nationen Frankreich, Schweden, Polen, Portugal und Deutschland eingeleitet. Zu den 15- bis 18-jährigen Teilnehmern zählten diesmal auch die Sundstädter und ihre Lehrer.

In Portugal lernten alle etwas über die Kultur des Landes. Von portugiesischer Pünktlichkeit, die besagt, 30 Minuten nach dem eigentlich festgelegten Zeitpunkt zu erscheinen, über die große Bedeutung von Essen – vor allem Reis mit Hühnchen – bis hin zu der vielfältigen Landschaft und dem Charme der Städte. Porto, Bragas sowie die Weltkulturerbestadt Guimarães standen mit auf dem Plan.

Trotz des straffen Programms blieb Zeit, um einige Bekanntschaften mit den anderen Teilnehmern zu machen. in Erinnerung bleibt vor allem eins: Es gab viel gemeinsam zu lachen und einige Freundschaften wurden auch geschlossen.

Der Abschied war dementsprechend emotional. Manche der Schüler konnten die Tränen nicht zurückhalten, und es wurden einige Umarmungen ausgetauscht.

Viele der Gäste bekamen die Einladung, im kommenden Sommer wieder zu kommen, um Portugal von seiner besten Seite kennenzulernen. Kein Wunder also, dass einige der Schüler noch gar nicht wieder nach Hause fliegen wollten. Stattdessen hätten sie sich gerne weiter mit Zeichensprache und Händen und Füßen verständigt, denn wie sich herausstellte, konnten die meisten der Gastfamilien kaum Englisch.

Aber trotz anfänglicher Schwierigkeiten hatte man dennoch Spaß und schaffte es spielend, den Hintergrund des Austausches zu erfüllen. Denn das Motto dieses Projekts hieß: „Türen öffnen für Europa“.

Sophie Heinen (15) besucht das Hansa-Gymnasium.

OZ

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