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Stralsund Umbau der nördlichen Hafeninsel soll 2020 starten
Vorpommern Stralsund Umbau der nördlichen Hafeninsel soll 2020 starten
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00:22 05.05.2018
Noch ist auf dem Quartier 65 ein großer Parkplatz. Später soll dort ein Vier-Sterne-Hotel entstehen. Quelle: Foto: Benjamin Fischer

Die Vorbereitungen für die Umgestaltung der nördlichen Hafeninsel schreiten Stück für Stück voran. Die Stralsunder Stadtverwaltung rechnet damit, dass 2020 abschnittsweise mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Bisher war allerdings bereits von Baubeginn 2019 die Rede. „Zur Zeit finden noch Untersuchungen der Spundwände statt. Es gibt Anzeichen, dass dort Sanierungsbedarf besteht“, erklärte Stralsunds Bauamtschef Ekkehard Wohlgemuth am Donnerstagabend im Wirtschaftsausschuss der Bürgerschaft.

Die bisher bekannten Pläne für den Bereich des Hafens sehen nur behutsame Veränderungen vor. Die großen Freiflächen sollen erhalten bleiben, aber mit mehr Sitzmöglichkeiten und einem zweiten Fußweg ausgestattet werden. Am Lotsenhaus und an der Kaikante vor dem Ozeaneum werden Stufen zum Wasser angelegt. Größere Schiffe sollen aber weiterhin im Hafen anlegen können. Die Parkplätze auf der Hafeninsel werden voraussichtlich deutlich reduziert.

Auch das zweite Großprojekt im Stralsunder Hafen, die Bebauung des Quartiers 65 mit einem großen Hotel, nimmt langsam Gestalt an. Die Bewerbungsfrist für das Interessenbekundungsverfahren läuft laut Ekkehard Wohlgemuth Ende Mai ab. Es seien bereits mehrere Bewerbungen von Investoren eingegangen.

Auf dem Grundstück, das an die Straße Am Fährkanal sowie an die Hafenstraße grenzt und seit Jahren als Parkplatz genutzt wird, soll ein Vier-Sterne-Hotel mit 140 Zimmern und Möglichkeiten für Tagungen entstehen. Denkbar ist ein Neubau mit fünf bis sechs Geschossen. Autos könnten in einer Tiefgarage untergebracht werden. Angesichts der Dimensionen ist nach bisherigen Angaben der Stadtverwaltung mit einer Investitionssumme zwischen 30 und 40 Millionen Euro zu rechnen.

Alexander Müller

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