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Stralsund Unnötige Heimpleite der VC-Damen
Vorpommern Stralsund Unnötige Heimpleite der VC-Damen
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00:00 11.03.2013
Am starken Block der Schwerinerinnen bissen sich die VC-Damen teilweise die Z�hne aus. Hier scheitert Swantje Basan (Nr. 6) mit ihrem Schlag. Am Ende verloren die VC-M�dels mit 1:3. Fotos (3): J�rgen Schwols

Volleyball — Nach dem ersten Satz, den die Sundstädterinnen deutlich und ungefährdet mit 25:13 gewannen, hätte wohl kaum jemand der 315 Zuschauer damit gerechnet, dass dieses Spiel noch mit 1:3 verloren gehen würde.

  Doch nicht nur die Niederlage schmerzt. Nach der Partie gab der Verein bekannt, dass nach aktuellem Stand der Bundesliga-Standort Stralsund in Gefahr ist. Die Hintergründe erläutert Trainer André

Thiel so: „Es wird rein spielertechnisch eng. Einige schaffen es einfach nicht mehr, Studium oder Arbeit und leistungsorientierten Sport unter einen Hut zu bringen. Um neue Spielerinnen nach Stralsund zu locken, müssen wir auf Sponsorensuche gehen“, so der Coach. „Die Aufgabe ist groß, wir befinden uns am Scheideweg“, macht der 31-Jährige deutlich. Eine Entscheidung, wie und wo es weitergeht, wollen er und der Verein Anfang April fällen.

Die personelle Misere war auch am Samstag in der Diesterweg-Halle offensichtlich. Gerade einmal drei Auswechselspielerinnen standen dem VC-Coach zur Verfügung. Darin sieht Thiel auch eine der Ursachen, dass die Begegnung doch noch verloren ging. „Schwerin hatte einfach die besseren Wechselmöglichkeiten“, befand der Trainer.

Nachdem der erste Durchgang deutlich gewonnen wurde, ließen es die VC-Damen im zweiten Satz ein wenig ruhiger angehen. Nach dem 8:8 setzte sich der Gastgeber auf 11:8 ab, Stralsund schien auf der Siegerstraße. Doch weit gefehlt. Die 16- bis 18-jährigen Talente aus der Landeshauptstadt, der zweiten Vertretung des aktuellen Pokalsiegers Schweriner SC, steckten nicht auf.

Den Gästen gelang der Ausgleich (15:15), anschließend sogar die18:15-Führung. André Thiel nahm eine Auszeit, zunächst ohne Erfolg. Beim 16:20 folgte die nächste Auszeit. Stralsund kam anschließend auf 20:21 heran, Hoffnung keimte auf. Doch den ersten Satzball nutzte der SSC zum 1:1-Satzausgleich (21:25).

Noch knapper verlief der dritte Abschnitt. Beim Stand von 22:24 wehrte der Gastgeber zunächst einen Satzball ab, im zweiten Anlauf waren die VC-Damen dann aber machtlos. Nach knapp 27 Minuten wurde dieser Satz mit 23:25 abgegeben. „Gegen so eine Jugendmannschaft muss man selbst konstant bleiben, das haben wir nicht gemacht“, resümierte der Coach.

Auch im vierten Satz trat keine Besserung ein. Stralsund führte zwar bis zum 10:8, musste kurze Zeit später aber wieder einen Rückstand hinnehmen (10:13). „Wir waren im Angriff einfach nicht druckvoll genug, die Zuspiele waren zu ungenau“, schätzte Thiel ein. Auch in der Ballannahme offenbarte sein Team ungewohnte Schwächen.

Beim 13:20 lag der VC eigentlich schon aussichtslos zurück, kam aber nochmal zurück in die Partie. Er erkämpfte sich sogar noch einen Satzball (24:23), ehe Schwerin den ersten Matchball zum 26:24 nutzte. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, wenn man bedenkt, unter welchen Bedingungen wir in den letzten Wochen trainiert haben“, meinte ein nicht unzufriedener André Thiel nach dem Spiel.

Ina Knodel

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