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Stralsund Verein bietet mehr Geld für das Pionierhaus
Vorpommern Stralsund Verein bietet mehr Geld für das Pionierhaus
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00:00 17.11.2016
Das ehemalige Pionierhaus am Knieperdamm in Stralsund. FOTO: JENS-PETER WOLDT
Stralsund

. Die Debatte um den Verkauf des früheren Pionierhauses nimmt noch mal Fahrt auf: Der Pommersche Diakonieverein aus Greifswald hat Bereitschaft signalisiert, sein Kaufangebot für das Grundstück am Knieperdamm in Stralsund deutlich zu erhöhen. In einem Brief an OB Alexander Badrow (CDU) schreibt Diakonie-Vorsteher Michael Bartels, dass ein Kaufpreisangebot in Höhe von etwa 300000 Euro vertretbar sei. Das sind 20000 Euro mehr als das ursprüngliche Angebot und 15000 Euro mehr als die Offerte des zweiten Interessenten, die Bauherrengemeinschaft, hinter der die „Gym Fitness World“ und das Sanitätshaus Schumann stehen. Bereits gestern hatte die OZ berichtet, dass die Stadtverwaltung in ihrer Vorlage für Ausschüsse und Bürgerschaft diese Investoren empfiehlt.

Vereinschef Bartels schreibt außerdem, der Stadtverwaltung bereits im Januar eine Verbesserung des Angebots in Aussicht gestellt zu haben, wenn dem Verein das schon damals vorhandene Verkehrswertgutachten zugänglich gemacht wird – darauf sei die Stadt allerdings nicht eingegangen. Bartels: „Wir bedauern, dass die damit angebotene Möglichkeit einer Verhandlung des Kaufpreises durch die Hansestadt Stralsund – gerade auch wegen der wirtschaftlichen Effekte, die sich mit dem Verkauf des Grundstückes für die Kommune verbinden – bisher nicht aufgegriffen worden ist.“

Ohnehin habe sich die Zusammenarbeit schwierig gestaltet. So habe die Diakonie keine Möglichkeit bekommen, ihr Konzept persönlich den Gremien der Bürgerschaft vorzustellen. Bartels schreibt: „Wir bedauern dies außerordentlich. Denn die bisherige Planung ist nicht nur mit einigem Aufwand verbunden gewesen, sie bezieht sich bekanntlich auch auf ein Grundstück, dessen zukünftige Bebauung und Nutzung in höchstem öffentlichen Interesse stehen müsste.“

Der Diakonieverein will aus dem Pionierhaus ein familienorientiertes „Wohn- und Servicehaus“ machen. Die anderen Bieter planen ein Fitnessstudio und ein Sanitätshaus. amü

OZ

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