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Stralsund Verfallene Häuser und Abwanderungssorgen
Vorpommern Stralsund Verfallene Häuser und Abwanderungssorgen
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00:01 13.01.2018

Tribsees. Da klopfte diese Woche ein besonderer Gast bei der Veranstaltung des Tribseeser Frauenvereins an: Stefan Kehrt, seit zehn Jahren Bürgermeister in Barth, war gekommen , um sich im Rahmen der Vorbereitungen auf die Landratswahl am 27. Mai als Kandidat der SPD und als eventueller Nachfolger des gegenwärtigen Amtsinhabers Ralf Drescher (CDU) für das Amt des Landrates im Kreis Vorpommern-Rügen vorzustellen.

Mit einem Einblick in sein persönliches Berufs- und Familienleben fand er schnell Kontakt zu den 30 Tribseeser Frauen, die sich regelmäßig zu verschiedenen Veranstaltungen treffen. Dann erläuterte der 44-Jährige die nach seiner Meinung anstehenden vielseitigen Aufgaben eines Landrates. Eines der wichtigsten Probleme würde er, so er gewählt werde, darin sehen: „Wir müssen Voraussetzungen dafür schaffen, die Abwanderung junger Leute aus unserem Kreis möglichst weitgehend zu verhindern."

Die Tribseeser Frauen hatten aber auch keine Scheu, dem Landratskandidaten die aktuellen lokalen Probleme auf den Tisch zu legen. Da ging es zum Beispiel um den baulichen Zustand und die Eigentumsverhältnisse vieler Häuser in der Altstadt, um die Schule, die gastronomischen Verhältnisse und vieles mehr. So kam es in den eineinhalb Stunden zu lebhaften und zum Teil auch humorvollen Gesprächen, in denen sich Stefan Kehrt bemühte, auf alle Fragen und Probleme einzugehen. Für den Tribseeser Frauenverein war dieser Nachmittag wieder eine inhaltsreiche Veranstaltung.

Harry Lembke

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