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Stralsund Verträge verlängert: Kader der Wildcats fast komplett
Vorpommern Stralsund Verträge verlängert: Kader der Wildcats fast komplett
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00:50 24.04.2018
Morgen wollen sich die Wildcats mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden. Quelle: Foto: Manuela Wilk (5), Christian Rödel
Stralsund

Die aktuelle Saison ist noch nicht ganz zu Ende, da können sich Trainer André Thiel und VC-Manager Steffen Täubrich schon auf die kommende Spielzeit freuen.

Bentje Bornath
Lene Scheuschner
Franziska Kühn
Sabrina Dommaschke
Paula Wedekind
Anne Krohn
Svenja Enning
Birte Kaschützke

Denn, anders als in den Jahren zuvor, haben schon einige Spielerinnen ihren Vertrag vorzeitig verlängert. „Am Ende möchte ich zwölf oder 13 Spielerinnen im Kader haben“, sagt André Thiel. Einige Gespräche laufen noch. Aber auf diese acht Wildcats kann er in der kommenden Saison definitiv schon bauen:

Auf Anne Krohn (34) wartet die dritte Saison am Sund. „Ich habe meinen Vertrag verlängert, weil es mit dem Team einfach Spaß macht. Wir sind ein bunter Haufen – von 18 bis 34 Jahren ist alles dabei, wir kommen alle aus den unterschiedlichsten Ecken – und doch funktioniert es“, erklärt die Volleyballerin.

Paula Wedekind suchte in Stralsund neue Herausforderungen. Die 19-Jährige spielte zuvor in Hamburg in der 3. Liga. Jetzt geht es auch für sie bei den Wildcats zweitklassig weiter.

Libero Sabrina Dommaschke (31) gehört zu den erfahrensten Spielerinnen im Team. Sie erlebte den Aufstieg der Wildcats mit und hält dem 1. VC Stralsund weiterhin die Treue.

Franziska Kühn hat als Zuspielerin eine wichtige Funktion im Team. „Für Franzi ist es insgesamt die fünfte Saison bei uns“, weiß André Thiel. Und immer, wenn die 31-Jährige dabei war, hatte der 1. VC Stralsund Erfolg.

Ebenfalls weiterhin im Team ist Svenja Enning. Die Zuspielerin wechselte vom USC Münster an den Sund. Dort konnte sie schon erste Bundesliga-Erfahrungen sammeln.

Bentje Bornath wechselte vom VCO Schwerin an den Sund. Sie kam gleich gut im Team der Wildcats zurecht, kannte die 20-Jährige doch einige ihrer neuen Mitspielerinnen schon aus vorhergegangenen Zweitliga-Duellen.

Auch Kapitänin Lene Scheuschner fühlt sich in der Mannschaft sehr wohl. Daher verlängerte sie ihren Vertrag ebenfalls um ein Jahr. „Ich spiele gern in Stralsund. Außerdem ermöglicht mir der Verein, mein Studium mit dem Sport zu kombinieren.“ Für die junge Frau ist es die dritte Zweitliga-Saison am Sund. „Dabei hat Lene hier im Verein angefangen und bis zur U 16 bei uns gespielt“, erinnert sich der Trainer. Danach war sie in Schwerin, Berlin und Aachen aktiv. „Schließlich kehrte sie wieder zurück“, so Thiel.

Dass mit der Kapitänin, Libero Sabrina Dommaschke sowie Franziska Kühn und Anne Krohn vier erfahrene Akteure dabei bleiben, schätzt der Coach sehr. „Das ist wichtig. Sie übernehmen auf dem Feld viel Verantwortung und können den jüngeren Spielerinnen unsere Philosophie vorleben.“

Letzteres gilt auch für Birte Kaschützke. Die junge Frau kehrte im vergangenen Jahr zu ihren sportlichen Wurzeln zurück. Sie verbrachte ihre Jugend beim VC und war schon früher in der 2. Liga aktiv.

Großer Aufschlag zum Ende

Von Saisonmüdigkeit ist bei den Stralsunder Wildcats nichts zu spüren. „Die Mädels freuen sich auf das letzte Spiel und sind hochmotiviert. Das merkt man auch im Training“, sagt André Thiel. Gerade weil das Ende der Zweitliga-Saison von vielen Unterbrechungen im Spielbetrieb geprägt war, sei das Team heiß auf das Match.

Gegen das Volleyballteam Hamburg wollen die Damen des 1. VC Stralsund auftrumpfen und ihre Heimstärke nutzen. „Wir hoffen dabei auf die Unterstützung unserer Fans. Sie haben uns bisher zuhause immer zu Höchstleistungen angetrieben“, sagt Spielerin Anne Krohn. Für sie ist das letzte Spiel der Saison immer etwas besonderes. „Man lässt die ganze Saison Revue passieren und geht mit gemischten Gefühlen heran. Es hat immer etwas von Abschied, aber auch von Erleichterung“, erklärt die erfahrene Sportlerin.

Für das Team von Coach André Thiel und Co-Trainer René Standfuß geht es im letzten Saisonspiel um Platz vier in der 2. Bundesliga Nord. „Den Rang wollen wir natürlich behaupten“, erklärt André

Thiel. Dazu brauchen die Wildcats einen deutlichen Sieg und drei Punkte. „Mit Hamburg kommt aber ein Gegner, der sicher etwas dagegen hat. Einige erstligaerfahrene Spielerinnen sind mit im Team und stellen uns vor große Herausforderungen, gerade im Block und in der Feldverteidigung“, erklärt Volleyballerin Anne Krohn. „Die Gäste haben einen guten Kader und versuchen stets druckvoll und sehr angriffslastig zu spielen“, weiß auch André Thiel. Dennoch konnten sich die Stralsunderinnen im Hinspiel mit 3:1 durchsetzen und gehen als Favorit ins Rennen. „Wir wollen natürlich noch einmal das zeigen, was uns ausmacht – mit Leidenschaft Volleyball zu spielen“, sagt der Coach.

Damit keine Mannschaft einer anderen eventuell einen Vorteil verschafft, werden sämtliche Zweiliga-Partien zeitgleich um 19.30 Uhr angepfiffen.

Für die Hamburgerinnen, die auf Rang neun stehen, könnte es das letzte Spiel in der 2. Liga sein. Aber nicht, weil das Team etwa absteigen würde: Wie das Hamburger Abendblatt vermeldet, fehlen dem Verein mindestens 50000 Euro, um ein weiteres Zweitliga-Jahr zu finanzieren. „Es wäre schade, wenn Hamburg nicht mehr dabei ist“, sagt Thiel. Im Duell morgen steht aber der sportliche Aspekt im Vordergrund.

Manuela Wilk Manuela Wilk

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