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Videoleinwand für Kampfschiff-Besatzung

Stralsund Videoleinwand für Kampfschiff-Besatzung

Der Freundeskreis Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ versucht, bei Auslandseinsätzen das Heimatgefühl hochzuhalten

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Die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ während einer Einsatzfahrt aus der Luft aufgenommen.

Quelle: Fotos: Jörg Mattern /piz Marine

Stralsund. Die Fregatte trägt den Namen unseres Bundeslandes. Wenn die „Mecklenburg-Vorpommern“ auf See ist, werden bei Manfred Soltwedel Erinnerungen wach. Das Schiff ist erst am 26. Januar von einem sechsmonatigen Einsatz im Rahmen der europäischen Operation ,Sophia’ aus dem Mittelmeer wieder in der Heimat, in Wilhelmshaven eingelaufen“, erzählt der Fregattenkapitän der Reserve. Der Parower kennt die Fregatte, war im Frühjahr 2017 gemeinsam mit Mitstreitern des Freundeskreises „Fregatte Mecklenburg-Vorpommern“ auf einem sechstägigen Törn unterwegs.

 

OZ-Bild

Manfred Soltwedel, Fregattenkapitän d.R.

Kontaktpflege stand auf dem Programm. „Wir konnten die Mitglieder der Besatzung gewissermaßen hautnah bei ihrer Arbeit erleben und mit ihnen ins Gespräch kommen“, sagt Soltwedel, der im Freundeskreis den Reservistenverband der Bundeswehr vertritt. Weitere Mitstreiter vertreten Unternehmen aus MV, aber auch Einzelpersonen aus Hamburg, Bremen oder Koblenz.

Mitglied im Freundeskreis der Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ ist auch Kapitän zur See Michael Möding, Kommandeur der Marinetechnikschule. Immerhin hat das technische Personal an Bord seine Ausbildung an der modernsten Schule der Deutschen Marine in Parow bekommen. „Wir versuchen, mit unseren Mitgliedsbeiträgen die Arbeit der Besatzung etwas zu unterstützen“, sagt Möding. Da werden schon mal Sportgeräte für die Abwechslung an Bord angeschafft oder – wie zum letzten Weihnachtsfest – für jedes Besatzungsmitglied eine Weihnachtstüte überreicht. Die „Mecklenburg-Vorpommern“ blieb auch über den Jahreswechsel im Einsatzgebiet vor der libyschen Küste.

Jüngste Überraschung für die Besatzung der Fregatte: „Wir haben den Frauen und Männern eine große Videoleinwand spendiert“, berichtet Michael Möding. Die kann am Hangar auf Deck aufgespannt werden und trägt zu gemeinsamen Filmerlebnissen bei. „Wir versuchen als Freundeskreis viel, um den Soldaten an Bord auch fernab von Deutschland etwas Heimatgefühl zu vermitteln“, sagt der MTS-Kommandeur.

Aus seiner Sicht war es eine gute Entscheidung, die großen Kampfschiffe der Deutschen Marine nach Bundesländern zu benennen. So hat etwa die Fregatte „Sachsen“, aktuell die „Mecklenburg-Vorpommern“

bei der Überwachung von Schleuserkriminalität sowie der Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge im Mittelmeer abgelöst.

Jörg Mattern

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