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Stralsund Volkshochschule bleibt bis zum Sommer im alten Haus
Vorpommern Stralsund Volkshochschule bleibt bis zum Sommer im alten Haus
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00:10 07.02.2017
Die Fachbereichsleiterinnen Dr. Gabriela Heidenreich (l.) und Kornelia Hoertzsch koordinieren nicht nur zahlreiche Kurse, sondern bereiten sich auch auf den Umzug in die neuen Räume am Tribseer Damm 76 vor. Quelle: Foto: Marlies Walther

Umzugsfieber ist bereits überall im alten Haus der Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen in der Friedrich-Engels-Straße 28 zu spüren. Kartons werden gepackt, Zeichnungen studiert, Einrichtungs-Pläne geschmiedet. „Wir bereiten uns derzeit intensiv darauf vor, die neuen Räume am Tribseer Damm 76 zu beziehen. Das gesamte Frühjahrssemester bis zum Sommer werden die Kurse aber noch am angestammten Platz stattfinden. Im September wollen wir dann in unserem neuen Domizil starten“, sagt Fachbereichsleiterin Dr. Gabriela Heidenreich. „Auch wenn es im Moment viel neben der normalen Kursarbeit zu organisieren gibt, sind wir schon alle voller Vorfreude“, fügt ihre Kollegin Kornelia Hoertzsch an.

Und dafür gebe es mehrere Gründe, denn in der Friedrich-Engels-Straße ist es inzwischen einfach zu eng geworden. Allein durch die zahlreichen Integrationskurse reiche der Platz nicht hin und her.

Außerdem könne mit dem Umzug in die Passage neben dem Bahnhof das Problem der zahlreichen dezentralisierten Standorte, die in der ganzen Stadt verteilt sind, gelöst werden.

Insgesamt sind es allein im Frühjahrssemester über 200 Kurse und Vorträge, die für die Region Stralsund angeboten werden. Und da ist das Programm wie immer gut gemixt. Kornelia Hoertzsch fallen auf Anhieb gleich eine ganze Reihe von guten Gründen ein, warum ein Kurs in der Volkshochschule immer eine gute Entscheidung ist: „Breites Themenspektrum. Berufliche, sprachliche, gesundheitliche, kulturelle und politische Bildung unter einem Dach. Lernen ohne Leistungsdruck in kleinen Gruppen. Das Treffen von Gleichgesinnten. Kurse mit regionalem Bezug. Erfahrene Dozenten“, nennt sie nur einige Argumente.

Besonders breit ist das Angebot nach wie vor bei den Sprachen. Im März starten neue Anfängerkurse für Arabisch, Dänisch, Französisch, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch, Spanisch und Englisch auf allen Niveaustufen. Wer mal etwas ganz Besonderes ausprobieren möchte, für den ist vielleicht ein Schnupperwochenende etwas, wo es um Swahili (Suaheli), die Verkehrssprache Ostafrikas, geht.

Eine spezielle Vortragsreihe ist dem 500. Jubiläum der Reformation in diesem Jahr gewidmet. Hier geht es zum Beispiel um solche historischen Stralsunder Persönlichkeiten, wie den Kaufmann und Pilgerer Franz Wessel (11. April) oder den Bischof Johannes Bugenhagen (23. Mai). Und wer mehr über die von Herzog Bogislaw XIII. gegründete „Fürstliche Druckerey“ erfahren möchte, sollte sich den 7. März vormerken.

Am selben Tag hat man die Qual der Wahl, denn parallel findet ein weiterer Vortrag statt, in dem sich die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Stralsund und Vorsitzende des Landesfrauenrates, Eva-Maria Mertens, mit „Frauenbildern heute“ beschäftigt.

Im Bereich des kreativen Gestaltens kann man mit Dietlind Jahn seinen eigenen Schmuck aus Strandgut gestalten (ab 1. März), sich von Ulrike Kleina in die Kunst der Floristik einführen lassen (ab 14.

bzw. 15. März) oder in einem Workshop unter Anleitung von Antje Hübner maritime Dekostücke aus Tampen, Netzen, Treibholz und Muscheln entstehen lassen (1. April).

Sehr schnell ausgebucht sind in der Regel die Gesundheitskurse von der Wirbelsäulengymnastik über Powertraining mit einem Schwungstab bis zu Latino-Aerobic oder Hatha-Yoga. Einsteigen können Interessenten noch in einen orientalischen Tanzkurs mit Astrid Trubel. Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht nötig (ab 9. März).Einen festen Platz hat sich an der Stralsunder Volkshochschule die Seniorenakademie erobert. Treffpunkt ist alle 14 Tage jeweils mittwochs. Hier reicht die Spannbreite von Literatur am Samowar über eine Kunstbetrachtung mit dem in Stralsund lebenden Künstler Jan Jastram oder einen Abend zum 70. Todestag des Schriftstellers Hans Fallada bis zur Exkursion ins Kreidemuseum Gummanz nach Rügen und einem Vortrag über das Leben der Schmetterlinge.

Jahresprogramm

Der Hauptsitz der Volkshochschule Vorpommern-Rügen, die von Dr. Sabine Koppe geleitet wird, befindet sich derzeit noch in der Friedrich-Engels-Straße 28. Daneben gibt es in Stralsund insgesamt acht Zweigstellen, die auf das ganze Stadtgebiet verteilt sind.

Das Jahresprogramm 2017 der Volkshochschule liegt in einer Auflage von 5000 Stück gedruckt als Broschüre vor. Darin sind auch alle weiteren Angebote in der Region Nordvorpommern – zwischen Grimmen, Barth und Ribnitz Damgarten – sowie für die Region Rügen enthalten.

Weitere Infos gibt es unter www.vhs-vr.de

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