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Vorpommern-Rügen: Immer mehr Kinder misshandelt

Stralsund/Grimmen/Bergen/Ribnitz-Damgarten Vorpommern-Rügen: Immer mehr Kinder misshandelt

Die Zahl der Kindeswohlgefährdungen ist in diesem Jahr drastisch gestiegen. Dem Jugendamt entstehen Mehrkosten in Millionenhöhe.

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Kinder in Gefahr: Immer mehr Fälle werden beim Jugendamt gemeldet.

Quelle: Patrick Pleul

Stralsund/Grimmen/Bergen/Ribnitz-Damgarten. Immer mehr Kinder im Landkreis Vorpommern-Rügen werden vernachlässigt, gequält oder misshandelt. Bis Juli dieses Jahres waren im Jugendamt 556 Fälle gemeldet worden. Im Vorjahr waren es im selben Zeitraum nur 491 Fälle. Noch auffälliger ist die Zahl der betroffenen Kinder. 991 sind es dieses Jahr bereits, über 100 mehr als im selben Zeitraum im vergangenen Jahr. „Damit hat niemand gerechnet. Das ist ein bundesweites Phänomen“, sagt Carmen Schröter, 1. Stellvertreterin des Landrates.

Zum einen seien die Menschen sensibler geworden, melden deshalb eher Verdachtsfälle bei der Polizei oder beim Jugendamt. Doch auch die tatsächlichen Kindeswohlgefährdungen steigen. „Die Zahl der Misshandlungen hat zugenommen, die der häuslichen Gewalt ist immens gestiegen“, sagt Sybille Buch vom sozialpädagogischen Dienst der Kreisverwaltung. 341 Fälle sind bisher in diesem Jahr als tatsächliche Kindeswohlgefährdung bestätigt worden.

Zu Lasten der Gesellschaft: Dass Eltern in der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind, führt dazu, dass der Haushalt der Kreisverwaltung stärker belastet wird, als geplant. Etwa 4,3 Millionen Euro mehr muss der Kreis in diesem Jahr im Jugendbereich ausgeben, den Großteil für Hilfen im Bereich der Kindeswohlgefährdung.

Robert Niemeyer

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