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Wahl in den USA: Trumps Sieg überrascht Stralsund

Stralsund/Washington Wahl in den USA: Trumps Sieg überrascht Stralsund

FH-Professor hat jahrelang in Boston gelebt: „Niemand weiß, wie es weitergeht“ / Lokalpolitikerin hat dort drei Brüder: „Wir sind entsetzt“

Stralsund/Washington. Stralsunder mit Beziehungen nach Nordamerika haben den Wahlausgang in den USA gestern mit Spannung verfolgt. Die Reaktionen über den Sieg des Republikaners Donald Trump reichen von Entsetzen bis hin zu kühler Analyse des Wahlkampfes.

OZ-Bild

FH-Professor hat jahrelang in Boston gelebt: „Niemand weiß, wie es weitergeht“ / Lokalpolitikerin hat dort drei Brüder: „Wir sind entsetzt“

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Thomas Mayerhofer, der zweieinhalb Jahre in Boston lebte und derzeit als Professor im Fachbereich Wirtschaft an der Fachhochschule Stralsund arbeitet, sieht die nun folgende Ungewissheit für die ganze Welt als Problem an: „Niemand weiß, wie es nun weitergeht und welche Konsequenzen dieser Sieg für Amerika und Europa hat.“Den Wahlkampf im Vorfeld hat er sowohl in den deutschen als auch den amerikanischen Medien verfolgt und festgestellt, dass in den hiesigen Medien ein eindeutiges Bild für Hillary Clinton gezeichnet wurde. Vielleicht sei die Überraschung deshalb so groß. „Ich bin auch gar nicht so sicher, ob es eine Wahl für Trump war, sondern vielmehr eine gegen Clinton.“

In der Familie der Stralsunder Bürgerschaftsabgeordneten Friederike Fechner (Grüne) war die Wahl in den USA in den vergangenen Wochen ein wichtiges Thema. Die Lokalpolitikerin hat drei Brüder in Amerika, außerdem wurde ihr Mann dort geboren. „Wir sind entsetzt. Der Ausgang der Wahl ist eine Katastrophe“, sagt sie. Trump habe einen hasserfüllten Wahlkampf ohne jeglichen Anstand geführt.

„Dieses Verhalten ist ein Angriff auf die Demokratie.“ Die Entscheidung der Menschen, Trump zu wählen, müsse man aber akzeptieren. Gerade auf dem Land sei die Unzufriedenheit der Bewohner sehr groß.

„Vielen ist aber gar nicht klar, wen sie da eigentlich gewählt haben“, sagt die Stadtvertreterin.

Einen anderen Blickwinkel hat Simon Tribe, stellvertretender Leiter des Sprachenzentrums an der FH und gebürtiger Kanadier. „Auf Kommunikationsebene war es spannend zu sehen, wie leicht es Trump hatte, seine Botschaft rüberzubringen. Er sagte einfach das, was die Leute hören wollen. Das wurde absolut unterschätzt.“ Trotz allem sei Trump der Gewinner einer demokratischen Wahl, das dürfe man bei all der Aufregung nicht vergessen.

mwe/amü

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